Kompromiss um die Rechte lediger Väter

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat Eckpunkte für eine geplante Sorgerechtsreform vorgestellt, um die Rechte lediger Väter zu stärken.
Danach solle die Mutter bei der Geburt des Kindes zunächst das alleinige Sorgerecht haben, sagte sie dem „Hamburger Abendblatt”. Der Vater würde dann auf Antrag das gemeinsame Sorgerecht erhalten, wenn die Mutter innerhalb einer Frist von acht Wochen keinen Widerspruch einlegt. Bei einem Widerspruch der Mutter müsse ein Familiengericht über das Sorgerecht entscheiden.
Die Justizministerin bezeichnete ihren Vorschlag als Kompromiss, der den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts Rechnung trage und die Rechte lediger Väter stärke.

Quelle: bild.de

2 Kommentare zu „Kompromiss um die Rechte lediger Väter“

  • bernd:

    bei aller liebe, vom “kompromiss” kann ja nun wirklich nicht die rede sein!
    letztendlich würde sich dadurch nur eines ändern, das “recht” die
    gemeinsame sorge gerichtlich einzuklagen. das “faustrecht” liegt nach
    wie vor bei der mutter, die durch diesen “kompromiss” bestimmt nicht
    auf ihr “veto” verzichten wird- mit der folge, die gerichte werden mehr
    denn je überlastet, kinder werden unnötigerweise gerichtlich angehört,
    väter werden noch mehr in den finanziellen ruin getrieben…und warum?!?
    nur weil es “mütter” gibt, die aus machtbesessenen und egoistischen
    rachegründen, den vater aus dem leben der kinder vertreiben wollen!
    die einzige verfassungsrechtliche lösung wäre: gemeinsame sorge von
    geburt an- und bei “berechtigten bedenken” die möglichkeit eines
    “vetos” einräumen…für mutter und vater!
    somit müssten dann auch die mütter den gerichtlichen weg einschlagen,
    um die gemeinsame sorge zu unterbinden- und falls diese “bedenken”
    haltlos sind, wird es wohl auch weniger sorgerechtsklagen geben, da die
    meisten vetos sowieso mehr als haltlos sind!

    grüsse,
    bernd

  • bernd:

    bei aller liebe, vom “kompromiss” kann ja nun wirklich nicht die rede sein!
    letztendlich würde sich dadurch nur eines ändern, das “recht” die gemeinsame sorge gerichtlich einzuklagen. das “faustrecht” liegt nach wie vor bei der mutter, die durch diesen “kompromiss” bestimmt nicht auf ihr “veto” verzichten wird- mit der folge, die gerichte werden mehr denn je überlastet, kinder werden unnötigerweise gerichtlich angehört, väter werden noch mehr in den finanziellen ruin getrieben…und warum?!? nur weil es “mütter” gibt, die aus machtbesessenen und egoistischen rachegründen, den vater aus dem leben der kinder vertreiben wollen!
    die einzige verfassungsrechtliche lösung wäre: gemeinsame sorge von geburt an- und bei “berechtigten bedenken” die möglichkeit eines “vetos” einräumen…für mutter und vater!
    somit müssten dann auch die mütter den gerichtlichen weg einschlagen, um die gemeinsame sorge zu unterbinden- und falls diese “bedenken” haltlos sind, wird es wohl auch weniger sorgerechtsklagen geben, da die meisten vetos sowieso mehr als haltlos sind!

    grüsse,
    bernd

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