Archiv für die Kategorie „Bücher für Väter“

Wenn Kinder ihre Eltern schlagen

Wir reagieren mit Entsetzen, wenn Eltern ihr Kind vernachlässigen oder misshandeln — manchmal gar bis zum Tod. Schnell werden Forderungen nach gesetzlichen Maßnahmen und einer Verbesserung des Kinderschutzes laut. Wie greift man wirksam ein, bevor die familiäre Situation eskaliert? Wie erkennt man Risiken, wie fördert man frühzeitig die Erziehungskompetenz der Eltern?

Auch Elternmisshandlung ist ein Tabu-Thema, welches in den letzten Jahren zunehmend in der Fachwelt sowie in der Öffentlichkeit zu Diskussionen führte. Die Entstehungsbedingungen von Elternmisshandlung sowie die Auswirkungen auf das familiäre Leben werden nachfolgend dargestellt. — Hier weiterlesen

Eltern behindern psychische Reifung

Der Kinder- und Jugendpsychiater, Michael Winterhoff,  warnt:  Immer mehr Eltern behandeln ihre Kinder nicht mehr wie Kinder. Der intuitive Umgang sei vielfach verloren gegangen, die Kinder könnten psychisch nicht mehr reifen.
Selbst in Schulen würden Kinder oft durch partnerschaftliche Konzepte total überfordert. Michael Winterhoff  schrieb den umstrittenen Bestseller “Warum unsere Kinder Tyrannen werden”. Hier in einem interressanten Interwiew mit dem Fernsehsender n-tv.Hier weiterlesen

Scheidungsväter – Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben

Diese wichtige  Buch beruht auf einer Befragung von mehr als 3.600 Scheidungsvätern zu ihren Erfahrungen. Was das Buch über die Wiedergabe von 15 ausgewählten Fallgeschichten, mit den jedenfalls für mit dem Thema befassten Personenkreis ohnehin bekannten Verhaltensmustern, so wertvoll macht, ist seine Analyse des gesellschaftlichen und psychologischen Hintergrundes.
Das betrifft  nicht nur die Stellung von Vätern in der Gesellschaft, speziell der deutschen, sondern wie in in einem aufrührenden Schlusskapitel gezeigt wird, vor allem die Kinder. Für sie bricht eine Welt für immer zusammen, selbst dann, wenn sich die Eltern bemühen sollten sie aus Konflikten herauszuhalten und ihnen ermöglichen zu beiden einen möglichst gleichwertigen Zugang zu haben. Es bleibt auch dann ein fortan getrennter Zugang zu unterschiedlichen Welten, statt der früher erlebten gemeinsamen Elterlichkeit. Die Gesellschaft vermeidet es noch immer überwiegend sich mit diesem Leiden der Kinder zu befassen und ihnen zu erlauben sich dazu zu artikulieren. Dieses Kapitel stellt meiner Meinung nach zugleich eine hervorragende Einführung bzw. Zusammenfassung der wenigen in dieser Problematik gewidmeten Untersuchungen.
Prof. Amendt räumt -wissenschaftlich belegt- gründlich auf mit den weit verbreiteten Vorurteilen über zahlungsunwillige, emotionslose, prügelnde und an ihren Kindern desinteressierte etc. Väter. Im Gegenteil zeigt er, wie sehr die Trennung von ihren Kindern auch Väter emotional belastet und wie sie (versuchen) damit umzugehen. Der Autor plädiert damit gegen die bisher noch weit verbreitete pauschale Aufwertung von Mütterlichkeit und die Abwertung von Väterlichkeit und für mehr Gleichberechtigung im Umgang mit den Kindern, wie sie das Gesetz auch vorsieht. In diesem Sinne bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass dieses Buch auch von möglichst vielen JugendamtsmitarbeiterInnen und FamilienrichternInnen gelesen wird und Ihnen dabei hilft, gerechte Urteile im Sinne des Kindes zu fällen, das, was ebenfalls längst wissenschaftlich belegt ist, zu seiner gesunden Entwicklung möglichst intensiven Kontakt zu beide Eltern braucht.

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PAPPA-YA – Magazin für mehr Fairness im deutschen Familienrecht

Der Gesetzgeber ist bemüht, die Gesetze zum Wohle unserer Kinder an die Begebenheiten der heutigen Zeit anzupassen. So sind schon viele neue Gesetze erlassen bzw. die alten reformiert. Das ist auch gut so, doch nicht ausreichend und leider finden die bereits vorhandenen Gesetze in Deutschland keine geschlechtsneutrale Anwendung. Von einer Gleichbehandlung von Mann und Frau vor dem Gesetz kann leider oftmals keine Rede sein.

Noch immer sind es in den meisten Fällen die Väter, die aus dem Leben der Kinder herausgedrängt werden und denen die Verantwortung für das Kind abgesprochen wird. Diesen Missstand öffentlich zu verbreiten und dagegen anzukämpfen hat sich PAPA-YA zum Ziel gesetzt. Denn erst wenn man betroffen ist, wenn man das, was man am Meisten liebt, verliert und plötzlich ganz alleine ist, sucht man nach mehr Fairness im deutschen Familienrecht.

Ein ganz besonderes Magazin ! Absolut Professionell und einzigartig in Deutschland !

Hier das aktuelle Video von PAPPA-YA

“Mein Name ist Peter (36) und ich lese PAPA-YA – weil ich mein Kind vermisse.”
“Mein Name ist Josef (63) und ich lese PAPA-YA – weil wir unser Enkelkind vermissen.”
“Wir waren eine glückliche Familie, jetzt lesen meine Eltern PAPA-YA, weil wir Kinder staatliches Eigentum wurden.”

Quelle: pappa-ja.de

Jedes zweite Wochenende: Ehe, Trennung, Neubeginn

“Jedes zweite Wochenende” von Axel Beck schildert die Erfahrungen und Gedanken eines Vaters, der sich inmitten der Liebe zu seinen Kindern, der Suche nach innerer Freiheit und Selbstverwirklichung, sowie einer gescheiterten Ehe befindet. Auf humorvolle wie auch nachdenkliche Weise beschreibt der Autor den nicht einfachen Spagat zwischen dem Wunsch, seinen Kindern auch außerhalb des bekannten Familienmodells weiterhin ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit geben zu können, sowie den eigenen Weg im Leben nicht aus den Augen zu verlieren.
Ein emotionales Buch, das jenen Mut machen soll, die sich in einer ähnlichen Situation zwischen Ehepartner, Kindern und dem Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt befinden. Aber auch in glücklichen Beziehungen dient dieses Buch als Anregung zum Nachdenken, um die Zeichen einer beginnenden Entfremdung rechtzeitig zu erkennen. Ein mutiges, emotionales und ehrliches Buch, das die Perspektive des “Scheidungs-Vaters” mit seiner Liebe zu seinen Kindern darstellt. Hier geht es nicht vorrangig um Vorwürfe oder begangene Fehler, sondern um Liebe und Verantwortung.
Ein lesenswertes Taschenbuch !

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