Archiv für die Kategorie „Filme für Väter“

Filmtipp: Mondkalb

Der Spielfilm Mondkalb von Regisseurin Sylke Enders handelt von der Begegnung zweier Außenseiter. Ihr klarer Blick schmerzt.

Psychologisches Drama um eine schicksalhafte Begegnung zweier unterschiedlicher Menschen.
Es geht um zwei Menschen, die einsam sind, aber komplett unterschiedlich damit umgehen. Alex (Juliane Köhler) ist eine Frau, die sich raushalten will, aus allem, dem Leben vor allem. Viel wird gar nicht über sie gesagt, die bisherigen Ereignisse werden angedeutet, bleiben relativ offen. Sie startet in der Kleinstadt neu, bewohnt das Haus ihrer Großmutter und hat einen Laborjob, für den sie völlig überqualifiziert ist. Tom (Leonard Carow) wohnt im selben Ort, ist zwölf Jahre alt, und er heftet sich an Alex’ Fersen, lässt sich nicht abwimmeln. — Hier Weiterlesen

Der Tintenfisch und der Wal

Brooklyn, 1986. Nach erfolgreicher Karriere als Schriftsteller und der Erziehung der beiden gemeinsamen Söhne haben sich die Eheleute Joan und Bernard Berkman (Laura Linney und Jeff Daniels) außer giftigen Spitzen nicht mehr viel zu sagen. Nach der Trennung schlägt sich der ältere Sohn auf die Seite des Vaters, der jüngere auf die der Mutter. Als sich letztere in den Tennislehrer des Sohnes verliebt, kommt Bewegung in die festgefahrene Situation.

Noah Baumbach, erzählt in dieser pointierten Gratwanderung zwischen Drama und Komödie eine weitere Geschichte einer dysfunktionalen Familie.
Nur auf den ersten Blick wirken die Berkmans wie eine intakte Familie. Vater und Patriarch Bernard (Jeff Daniels) war einst ein gefeierter Schriftsteller. — Hier Weiterlesen

Wenn Mütter mit Kindern Druck machen

Ein Videobericht über entsorgte Väter.
Immer wieder ist es beängstigend mit anzusehen wie ähnlich dieser Fall mit vielen 1000 anderen Fällen in Deutschland ist.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Vater von Vieren

Vater von 4en ist eine sehr nette dänische Familienkomödie aus dem Jahr 2007.
Dieser Film lief vor einiger Zeit auf dem Fernsehkanal KIKA unter dem Titel “Vater hoch vier”.
Die vier Kinder machen ihrem Vater wirklich das Leben schwer, oder auch nicht, denn jeder übt sich auf seine Weise in der Bewältigung der Familienprobleme, nämlich der Kündigung nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit.
Die Kinder versuchen hierbei ihren Vater fit für die Vorstellungstermine zu machen. Zwar wird das gesamte Problem nur grob angeschnitten, trotzdem wird die Realität durchaus deutlich. Ein realistischer aber auch humorvoller Film bei dem keinesfalls das “Fett” (Schmalz) tropft. Ein Film für die ganze Familie, den ich mir mit meiner Tochter zusammen an einem regnerischen Besuchswochenende sehr gern angeschaut habe.

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Kramer gegen Kramer (ab 6 Jahren)

Ehe-Melodram (USA 1979)  – Ted Kramer (Dustin Hoffman) ist ein Karrieretyp, der seine Familie vernachlässigt. Als sich seine sensible Frau Joanna (Meryl Streep) von ihm trennt, krempelt dies Teds Privatleben drastisch um:  Er muss den Haushalt selbst organisieren, vor allem aber erstmals alleine die Verantwortung für seinen kleinen Sohn Billy übernehmen. Gerade als es er sein Leben und das von Billy langsam in den Griff bekommt, verlangt Joanna den Jungen zurück und zieht vor Gericht, um das Sorgerecht zu erstreiten. Ted kämpft für sich und seine Standpunkte, verliert jedoch den Prozess. Am Ende verzichtet Joanna Billy zuliebe auf ihr alleiniges Sorgerecht.

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96 Hours – 96 Stunden

Pierre Morels schnörkelloser, bis an die Schmerzgrenze konsequenter Rache-Thriller „96 Hours“ (ab 16 Jahre).
Frankreichs Lieblings Produzent produzierte mit 96 Stunden einen Action Reißer der mit Orkan Stärke über die Kino Leinwand zieht. Liam Nesson übernimmt die Hauptrolle in dem Action Kinofilm. Als früherer CIA Agent Bryan Mills wollte er mit seiner Tochter in L.A zur Ruhe kommen, denn sein Job hat ihn schon seine Ehe mit Leonore (alias Famke Janssen) gekostet.

Und als das einzige was er noch hat, ist seine 17 Jährige Tochter Kim, für die er ab jetzt ein Vater sein möchte.
Doch seine Ex Frau macht es ihm nicht leicht und traut ihm diese Verantwortung nicht zu. Doch Bryan bleibt sehr hartnäckig, da er nicht auch noch seine Tochter verlieren möchte. Als sie er sich dann mit Lenore und seiner Tochter trifft, die seine Zustimmung braucht für eine Europareise, stimmt er nur widerwillig zu. Da er ja von einer ganz normalen Reise ausging die sie mit ihrer Freundin Amanda unternimmt. Kaum sind sie in Paris schon spricht ein netter Junge die beiden an, nichts ahnend fahren die beiden in einem Taxi mit ihm zusammen und erzählen von sich, da werden sie von einem osteuropäischen Mädchenhändlerring gekidnappt. Sie sollen als Prostituierte abgerichtet und verkauft werden. Doch Kim schafft es noch ihren Vater anzurufen, bevor sie endgültig in Frankreichs Unterwelt verschwindet. Ab jetzt bleiben ihm nur noch 96 Stunden
Produziert von Luc Besson, der wie schon in der “Transporter”-Trilogie mit Robert Mark Kamen auch das Drehbuch schrieb, überzeugt die zweite Regiearbeit von Kameramann Pierre Morel als intensiver Actionfilm, der auf knackig-effektiven Nahkampf statt großer Materialschlachten setzt. Klischees und Ungereimtheiten in der Story sind kein Störfaktor, weil “96 Hours” auch dank Star Liam Neeson glaubwürdig Druck macht: So geradlinig und mit klarem Ziel ging schon länger kein Thriller mehr ans Werk.

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Kinostart: Forgetting Dad

Wenn sich Dein Vater nicht mehr an Dich erinnert, ist er dann trotzdem noch Dein Vater?

Rick Minnichs Vater verliert mit 44 Jahren nach einem scheinbar harmlosen Autounfall sein Gedächtnis. Er verlässt seine Frau und seine Kinder und nennt sich fortan “New Richard”. Er beginnt ein neues Leben mit einer neuen Frau, weit weg von seiner früheren Familie, die sich wundert wo “Old Richard” geblieben ist. Fast 20 Jahre später begibt sich Rick Minnich auf die Suche nach der Identität seines Vaters und macht verblüffende Entdeckungen, die die Ereignisse in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Ist es so wie Richard alle glauben lässt oder steckt mehr hinter seinem Gedächtnisverlust? Forgetting Dad ist eine bewegende Mischung aus Familiengeschichte und Krimi, die den Zuschauer auf eine Achterbahn der Gefühle entführt und die universelle Frage nach der Konstruktion der eigenen Realität und Identität aufwirft. “Der abwesende Vater wird stärker, als der anwesende Vater je gewesen ist!”, schreibt Siegmund Freud im Jahre 1913 in seinem Buch “Totem und Tabu”. Seit diesem Satz ist der abwesende Vater zu einem Grundtheorem der Psychoanalyse geworden, das bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren hat. Von einem abwesenden Vater ganz besonderer Art erzählt der atemberaubende Dokumentarfilm “Forgetting Dad”, in dem sich Rick Minnich auf die Suche nach den Hintergründen der Amnesie seines Vaters macht.

Aktueller Kinostart laut kino-zeit.de ist der 27.05.2010.

Quelle: Kino-Zeit.de, forgettingdad.de, youtube.de

Der entsorgte Vater

Douglas Wolfsperger hat einen Dokumentationsfilm gedreht. “Der entsorgte Vater“. Der Film erzählt seine Geschichte und die von vielen anderen Vätern, denen es genauso geht. Männer, die ihre Kinder gar nicht mehr sehen oder so selten sehen dürfen, dass sie sich kaum noch wie ein Vater fühlen. Die Schuld haben in vielen Fällen die Mütter – und die Gerichte, die allzu oft zu Gunsten der Mütter ihrer Kinder entscheiden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen das eindeutig. Väter sind in unserem Staat hierbei machtlos. – Alle Macht den Müttern – die Richter geben ihnen das Recht. Der Film ist eine wütende Anklage gegen Mütter und gegen die Richter.

Meiner Meinung nach, als Vater der all die Emotionen und Entbehrungen ähnlich erlebt hat wie Herr Wolfsperger, ist dieser Film: Absolut empfehlenswert !!!

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Hier der Trailor zum Film.

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