Archiv für die Kategorie „Psychologie“

Wenn fremde Väter für immer gehen

Folgenden Text schrieb eine Tochter an ihren unbekannten verstorbenen Vater zur Beerdigung.

Gestern wurdest du verbrannt. Vorab musste ich einer Urnensammelbestattung zustimmen und dass beim Gedenkgottesdienst dein Name genannt wird.
Ich tat es per Fax.

Per Fax…

Als du meine Mutter kennen lerntest, warst du jung, gut aussehend, ein Charmeur und Herzensbrecher. — Hier Weiterlesen

Was bedeutet Familie heute ?

PatchworkfamilieAngesichts einer zunehmenden Zahl von Familienformen und  neuen Vorstellungen von Familie, wird es immer schwerer den Begriff zu definieren. Neue Befragungen geben Einblicke, was sich Männer und Frauen heute unter Familie vorstellen.

Ein verheiratetes Paar mit Kind oder Kindern: Das gilt hierzulande noch immer als Norm für Familie. Doch immer weniger Väter, Mütter und Kinder leben so. “Etwa die Hälfte aller heute geborenen Kinder werden ihren 18. Geburtstag nicht mit beiden leiblichen Eltern verbringen”, heißt es bei “Väteraufbruch für Kinder“. — Hier Weiterlesen

Wenn die heile Welt zerbricht

Für Kinder ist eine Scheidung häufig ein Alptraum. Gut ist, wenn man eine Freundin zum Reden hat.
( Von Vanessa Koch, 9 Jahre, Stadtteilschule Hamburg Niendorf)

Meine Eltern sind geschieden. Das geht nicht nur mir so, man hört es immer öfter. Viele Kinder und Jugendliche müssen sich für ein Elternteil entscheiden, was nicht immer leichtfällt. Manche, wie ich, verlieren das andere Elternteil nach einiger Zeit fast ganz. Ich zum Beispiel merke, wie mir mein Vater jeden Tag etwas fremder wird.  — Hier Weiterlesen

Kind hat Angstzustände: Wie verhalten sich Eltern?

Rund 2.100 Vor- und Grundschüler leiden unter therapiebedürftigen Trennungsängsten. Sie fürchten sich ohne Mutter oder Vater allein zu sein und weigern sich morgens in die Schule zu gehen. Weinen, Wutausbrüche und Anklammern sind typische Verhaltensweisen bei Trennungsangst. Viele Kinder klagen auch über Kopf-, Bauchschmerzen oder Übelkeit.

Auch die Angst der Eltern kann sich auf die Kinder übertragen. Meistens drückt sich diese in Form von bestimmten Erziehungs-mechanismen aus. Wenn beispielsweise Mutter oder Vater zu sehr klammern und ihre Kinder vor schlechten Erfahrungen schützen wollen, können Kinder Angst vor neuen Erfahrungen und vor Trennungssituationen entwickeln. Trennungsängste können aber auch entstehen, wenn Kinder wichtige Bezugspersonen verloren haben, wie beispiels-weise durch Scheidung oder Tod. Die vorschulischen Erfahrungen und Gefühle können dann in der Schule in Form von heftigen Ängsten wieder auftauchen. — Hier Weiterlesen

Kinder: Vertrauen zählt mehr als Geld

Eine neue Studie zeigt: Freunde und Familie sind für drei Viertel der Sechs- bis 14-Jährigen in Deutschland “total wichtig”. Auch Werte wie Respekt, Vertrauen und Hilfsbereitschaft haben bei den Kindern an Bedeutung gewonnen. Mit der Berufstätigkeit der Eltern sind die Kinder einverstanden.

Für die Kinder in Deutschland zählen Respekt und Vertrauen deutlich mehr als Geld und Besitz. Das ist ein Ergebnis der Studie über die Werte von Kindern, die die Zeitschrift “Geolino” und das Kinderhilfswerk Unicef vorgelegt haben. — Hier Weiterlesen

Stress bei Kindern – Krank durch Scheidung ?

Wenn sich Eltern scheiden lassen, ist das Stress pur für zarte Kinderseelen. Eine neue Studie hat herausgefunden, dass Scheidungskinder ein dreimal so hohes Risiko haben, an Neurodermitis zu erkranken.

Schon lange ist bekannt, dass Kinder, die schon an Neurodermitis erkrankt sind, durch belastende Umstände einen schweren Schub erleiden können. Die neue Studie zeigt nun, dass eine Scheidung eine Neurodermitis auch auslösen kann. — Hier Weiterlesen

Das Abholen zum Wochenende – ein wichtiger Übergang

WochenendvaterFür das Kind bedeutet das Wochenende mit dem Vater immer auch eine Trennung von der Mutter. Ebenso ein Einstimmen auf den Vater, seine Wohnung und gegebenenfalls weitere Menschen aus dem väterlichen Umfeld. Diese Übergänge können für das Kind mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden sein.
Wer sich dieser emotionalen Herausforderung des Kindes bewusst ist und entsprechend sensibel damit umgeht, fördert nicht nur die Beziehungsqualität zum Kind, sondern beugt auch vor, dass mögliche diffuse Übergangsängste des Kindes unter Umständen als Abneigung gegen den Vater interpretiert werden. — Hier Weiterlesen

Das neue Bild vom Vater

Familienforscher haben herausgefunden: Die Wichtigkeit der Mutter bei der Kindererziehung wird reichlich überschätzt. Ohne Väter ist kein Nachwuchs richtig fit fürs Leben.
Ein Psychologenteam um Karin Grossmann und Heinz Kindler von der Universität Regensburg hat wissenschaftliche Aufzeichnungen ausgewertet, die den Umgang verschiedener Väter mit ihren Kindern über viele Jahre hinweg dokumentieren. — Hier weiterlesen

Buchtipp: Jungen! Wie sie glücklich heranwachsen

Der australische Psychologische und Kindertherapeut hält es für notwendig, sich Jungen vermehrt zuzuwenden. Deutlich mehr Jungen als Mädchen versagen in der Schule, sind gewaltbereit und alkohol- und drogengefährdet. Er meint, dass in den letzten Jahrzehnten männliche Werte geleugnet wurden und wir in einer eher männerfeindlichen Zeit leben.

Es sollte aber nicht vergessen werden, dass Männer durch vielerlei Erfindungen den Prozess der modernen Zivilisation möglich machten. Er bedauert, dass Jungen in unserer Gesellschaft oft allein gelassen werden, während in manchen früheren Gemeinschaften mehr Achtsamkeit und Hilfen gegeben wurden. — Hier Weiterlesen

Das Geheimnis einer robusten Seele

Weshalb steht einer nach einer Pleite vor dem Abgrund, ein anderer hingegen wieder auf? Wieso landet einer am Ende einer großen Liebe im Suff, während der andere bald neuen Sinn im Leben findet? Die Antwort liegt in frühen Erfahrungen.

Niemand hätte der jungen Frau aus Wien zugetraut, dass sie einmal wieder glücklich sein würde. Als Natascha Kampusch kurz nach ihrer Flucht im Fernsehen auftrat, machte sie die Zuschauer sprachlos. Ein hilfloses Opfer hatten sie erwartet, das nach acht Jahren in der Gewalt eines Entführers gebrochen wirkt. Stattdessen präsentierte sich eine selbstbewusste junge Frau, die in ihrem Innersten unversehrt zu sein schien. — Hier Weiterlesen

Kinder werden ohne anwesende Väter aggressiver

Die Forschergruppe um Prof. Anna Katharina Braun, Magdeburg, untersuchte an einer Rattenart die biologischen Auswirkungen auf Kindergehirne, wenn dieses ohne väterlichen Einfluss in der Erziehung auskommen muss.
Ohne Vater entwickelt sich das kindliche Gehirn anders. Wenn es um die menschliche seelische wie auch körperliche Gesundheit geht, sind wissenschaftliche Forschungen und Studien an Tieren meist sehr hilfreich. — Hier Weiterlesen

Väter sind wichtig für Kinder

Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es eindeutig – für Aufzucht und Erziehung der Kinder waren die Mütter zuständig. Ihre Aufgabe war das schon immer. Diese Ansicht herrscht noch immer fort – wie man zum Beispiel auch an den Urteilen deutscher Familiengerichte sieht. Dabei wird die Rolle des Vaters für das Heranwachsen des Kindes völlig unterschätzt, wie man inzwischen weiß.

Es gibt nur einen echten Vorteil, den Mütter gegenüber den Vätern haben, wenn das Baby auf der Welt ist – sie können einem Säugling die Brust geben. — Hier Weiterlesen

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