Archiv für die Kategorie „Psychologie“

Besuchswochenende – Ja oder Nein ?

Für eine optimale kindliche Persönlichkeitsentwicklung bedarf es der emotionalen Zuwendung, Fürsorge und Förderung durch beide Elternteile, insbesondere auch nach der Trennung der Eltern. Jugendhilfe und Familiengerichte haben die vorrangige Aufgabe, mit ihren Mitteln die Erhaltung oder Wiederherstellung an gelebter Beziehung von Kindern zu beiden Elternteilen zu sichern.
Der Wochenendeinkauf ist erledigt die Wohnung noch einmal durchgesaugt und Papa überlegt, was man an diesem Besuchswochenende schönes mit seinem Kind unternehmen könnte. Ein Ausflug wäre toll, aber wohin? Das Wetter sieht mal wieder nicht so gut fürs Wochenende aus. Wie wird die Übergabe wieder verlaufen vor der Tür der Mutter? Wird sie wieder wie schon so oft Probleme machen? Darf Papa sein Kind diesmal wieder nicht mitnehmen? Schnell noch ein Kaugummi und ein kleines Kinderbuch auf das Kopfkissen des Kinderbettes gelegt… Dann geht es, wie alle vierzehn Tage wieder los. — Hier Weiterlesen

Wenn Mütter ihr Kind krank pflegen

Gewalt Die Misshandlung mit Medikamenten ist ein unterschätztes Problem. Viele Opfer werden nicht erkannt. (von Björn Lohmann)

Jasmin Adami (Name geändert) wurde misshandelt: als Kind, als Jugendliche, als junge Frau. Sie wurde nicht das Opfer von Schlägen oder sexuellem Missbrauch, die Gewalt gegen sie war perfider: Ihre Mutter, von Beruf Krankenschwester, verabreichte dem gesunden Mädchen jahrelang das verschreibungspflichtige Neuroleptikum Haldol. — Hier Weiterlesen

VÄTER – was sie so besonders macht

Hamburg (ots) – Die neue Ausgabe der GEO-WISSEN-Reihe befasst sich mit der Bedeutung des Vaters für das Leben der Söhne und Töchter.
Als Extra enthält das Heft ein Dossier zum Thema “Vaterliebe, Vaterhass” sowie einen wissenschaftlichen Test zur Frage “Bin ich ein guter Vater?”.

Väter, so haben Wissenschaftler vor einiger Zeit erkannt, prägen ihre Kinder weit stärker als lange angenommen – im Positiven wie im Negativen. Und sie nehmen in Ländern wie Deutschland heute viel stärker Anteil an der Entwicklung ihrer Nachkommen als in früheren Zeiten. Anlass genug für GEO WISSEN, diesem Thema ein ganzes Heft zu widmen. Hier Weiterlesen

Wie helfe ich meinem Kind bei Konzentrationsproblemen?

In der Wahrnehmung der Öffentlichkeit sind immer mehr Kinder nicht in der Lage, länger als zehn Minuten still zu sitzen, sich zu konzentrieren und nicht ständig neue Wünsche zu äußern.
Das hat auch damit zu tun, dass Eltern heute auf Grund ihrer modernen Erziehungseinstellungen immer schneller auf das kleinste Bedürfnis der Kinder reagieren, manchmal auch bloß einfach deshalb, weil sie durch ihren privaten und beruflichen Alltag überlastet sind und endlich ihre Ruhe haben wollen.
In einem solchen Umfeld können Kinder aber nicht lernen, in ihrer inneren Lebenswelt einmal Ordnung zu schaffen. — Hier Weiterlesen

Engagierte Väter wichtig für Kleinkinder

Kinder, die in einer Familie mit einem engagierten Vater aufwachsen, sind selbstbewusster, weniger aggressiv und können fairer streiten. Das haben Kindergartenstudien gezeigt. Über die Gründe dafür spekulieren die Forscher noch.

Väter beeinflussen Verhalten positiv
Obwohl sich in den letzen Jahren schon so einiges zum Besseren verändert hat bei der Einbindung der Väter in die Erziehung, kann es gar nicht genug sein, sagt die Regensburger Entwicklungspsychologin und Bindungsforscherin Karin Grossmann. — Hier Weiterlesen

Was tun bei depressiven Verstimmungen

Depressive Verstimmungen können unterschiedliche Ursachen haben und mitunter der Vorläufer einer echten Depression sein.

Ungelöste Konflikte, Stress oder lange Krankheit können unser psychisches Gleichgewicht durcheinander bringen und eine depressive Verstimmung auslösen. Besonders Trennungsväter, die sich immer wieder im Rechtsstreit für ihre Kinder befinden sind hiervon stark betroffen. Depressionen sind eine schlimme Sache, die wesentlich mehr Menschen betrifft als man gemeinhin glauben mag. Dabei gehören Phasen mit erhöhten Stimmungsschwankungen zum Leben eines jeden Menschen hinzu und ist absolut normal. Dauern diese Phasen jedoch länge Zeit an, kann es sich bereits um eine echte Depression handeln. — Hier weiterlesen

Vaters Essverhalten erhöht Tochters Diabetesrisiko

London/Sydney (dpa) – Wie der Vater, so die Tochter: Väter, die sich zu fettreich ernähren, zeugen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zuckerkranke Nachkommen. Das ergab eine Studie, die in der Fachzeitschrift «Nature»  veröffentlicht wurde.

Die Forscher um Margaret Morris vermuten, dass das Sperma der Väter durch die Fett-Ernährung beschädigt wurde. Dies wiederum sei bei ihren Töchtern der Grund für den Ausbruch der Krankheit im Erwachsenenalter. — Hier Weiterlesen

Wieso Väter so wichtig sind

Engagierte Väter sind für Mädchen und Jungen äusserst wichtig, genauso wie Mütter. Vielen Eltern ist nicht klar, wie wesentlich die spürbare Gegenwart einer Vaterfigur für die gesunde seelische und körperliche Entwicklung ihrer Kinder ist.

«Das Vater-Sein ist für mich das wichtigste im Leben und hat auf jeden Fall Vorrang vor dem Beruf», sagt Kai (44), Vater von Isabelle (6) und der dreijährigen Magali, der in einem 80-Prozent-Pensum arbeitet und mittwochs jeweils zuhause ist. Auch Daniel weiss, dass seine Präsenz sehr wichtig ist für seine Kinder. «Da ich Vollzeit arbeite, ist meine Hauptrolle zwar die des Versorgers. Aber genauso wichtig ist, dass ich an der Erziehung meiner Kinder teilhabe und mir Zeit für sie nehme», meint der Einundvierzigjährige Vater von Kathrin (14), Felix (11) und Nicolai (9).– Hier Weiterlesen

Mutter machte Tochter immer wieder mit Abführmitteln krank

Friedberg/Gießen. Im Leben der 39-Jährigen schien sich viel um Essen zu drehen. Weil sie laut Anklage auch die Ernährung ihrer kleinen Tochter manipulierte und sie damit beinahe ums Leben brachte, muss sich die Frau aus Bruchenbrücken seit Anfang Oktober vor dem Gießener Landgericht verantworten.

Am Mittwoch nahm sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu den Vorwürfen Stellung. Anschließend wurden zwei Kriminalbeamte und der inzwischen getrennt lebende Mann der Angeklagten gehört. — Hier Weiterlesen

Hat unser Land neue Väter ?

Ein wesentliches, wenn nicht vielleicht das wichtigste Verdienst der Väterforschung in den 70er-Jahren war in weiterer Folge die Erkenntnis, daß Väter grundsätzlich in demselben Ausmaß wie Mütter dazu befähigt sind, eine Bindung zu ihrem Kind aufzubauen.
Das Konzept der Exklusivität der Mutter-Kind-Bindung, das sich für viele Mütter ja auch zugleich als Falle herausstellte – etwa in Hinblick auf den oftmals dadurch legitimierten Ausschluß vom Arbeitsmarkt -, erwies sich als nicht haltbar. Andere Untersuchungen beziehen sich auf die Bedeutung des Vaters für die kindliche Entwicklung. — Hier Weiterlesen

Vati hilft für bessere Schulnoten

Wie kann Vati Hilfe bei Hausaufgaben geben, Lerntricks, Ernstfall-Probe für Klassenarbeiten. So verbessern Kinder mit Papa zusammen – ohne jeden Stress ihre Schulnoten. Hier ein Paar hilfreiche Tipps:
Lernen kann Spaß und Herausforderung zugleich sein. Für Väter, die in Trennung von ihren Kindern leben ist es manchmal sehr schwer bis unmöglich am normalen Alltag ihrer Kinder teilzunehmen und somit auch ihr Kind bei schulischen Angelegenheiten ausreichend zu fördern. Häufig gibt es von der Mutter wenig bis keine Informationen wie sich das gemeinsame Kind in der Schule entwickelt. Trotzdem gibt es Methoden, die besonders mit Papa am Umgangswochenende das Kind fördern und zusätzlich Freude bereiten. — Hier weiterlesen

Papa, wo bist du?

Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst nur mit einem Elternteil auf, meist ist es die Mutter. Der fehlende Vater ist nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern vor allem für Jungen problematisch. Selbst Jahrzehnte später haben sie ein erhöhtes Depressionsrisiko.

Immer mehr Männer in unserer Gesellschaft leiden darunter, dass sie selbst ohne Vater aufgewachsen sind. “Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst mit nur einem Elternteil auf”, sagt Matthias Franz, Facharzt für Psychosomatische Medizin am Universitätsklinikum Düsseldorf. “Und in 85 Prozent der Fälle ist es die Mutter.” Zudem verlieren viele Kinder nach einer Scheidung den Kontakt zu ihren Vätern, berichtet Gerhard Amendt, Soziologe von der Universität Bremen. — Hier weiterlesen

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