Archiv für Oktober 2010

Wie Kinder eine Scheidung erleben

TrennungAlterstypische Reaktionen von Kindern auf die Trennung der Eltern.
Trennung und Scheidung der Eltern erleben Kinder individuell unterschiedlich. Reaktionen wie Angst, Schuldgefühle, Zorn sind jedoch typisch für ein bestimmtes Alter.

Das Verhalten von Kindern bei einer Trennung oder Scheidung der Eltern ist abhängig von vielen Faktoren und lässt sich in keinster Weise verallgemeinern.

Trotz aller individuellen Unterschiede lassen sich jedoch alterstypische Reaktionen festmachen, die bei Kindern häufig zu beobachten sind.  — Hier weiterlesen

Väter – Eine moderne Heldengeschichte

Ist es wirklich so schwer, Vater zu sein? Der eine Teil der Gesellschaft wünscht ihn schwächer, der andere stärker. Kein Wunder, dass es viele Männer inzwischen dankend ablehnen, eine Familie zu gründen und Vater zu werden.
Aus der historischen Vogelperspektive liefert Prof. Dieter Thomä, unter den Philosophen der Spezialist für Familienfragen, neue Argumente für die immer noch aktuelle Debatte über gutes und schlechtes Vatersein.
Prof. Dieter Thomä von der Universität St. Gallen, spricht vom Vater als Türöffner der Welt, der eine besondere Farbe ins Spiel des Lebens bringt, “die für die Neugier, mit der man die Welt entdeckt, steht, aber auch für den unbedingten Schutz und Rückhalt, den man bei dieser Entdeckungsreise benötigt.” — Hier Weiterlesen

Wie viel Mutter oder Vater braucht ein Kind?

Gerade Single-Frauen stehen auf dem Standpunkt, dass sie sehr gut alleine zurecht kommen. Nach der Trennung vom Lebenspartner verweigern sie oft das Umgangsrecht und nehmen somit ihren Kindern bewusst den Vater weg.
Besonders wenn der Expartner sich auch noch einer neuen Frau zugewandt hat, dann überwiegen die Emotionen und die verletzte und alleingelassene Frau benutzt das Kind, um dem Ex so richtig mal eins auszuwischen. Manchmal versucht sie sogar den Vater zu kriminalisieren und beruflich zu ruinieren. In ihrer blinden und verzweifelnden Wut übersieht sie oft dabei, dass der Vater des Kindes zuvor ein gutes und liebevolles Verhältnis zu seinem Kind hatte. Sie übersieht, dass das Kind am Vater hängt und es noch mehr, als ohnehin, unter der Trennung leidet und keinesfalls versteht, warum es seinen Vater nicht mehr sehen darf. — Hier weiterlesen

Der Tintenfisch und der Wal

Brooklyn, 1986. Nach erfolgreicher Karriere als Schriftsteller und der Erziehung der beiden gemeinsamen Söhne haben sich die Eheleute Joan und Bernard Berkman (Laura Linney und Jeff Daniels) außer giftigen Spitzen nicht mehr viel zu sagen. Nach der Trennung schlägt sich der ältere Sohn auf die Seite des Vaters, der jüngere auf die der Mutter. Als sich letztere in den Tennislehrer des Sohnes verliebt, kommt Bewegung in die festgefahrene Situation.

Noah Baumbach, erzählt in dieser pointierten Gratwanderung zwischen Drama und Komödie eine weitere Geschichte einer dysfunktionalen Familie.
Nur auf den ersten Blick wirken die Berkmans wie eine intakte Familie. Vater und Patriarch Bernard (Jeff Daniels) war einst ein gefeierter Schriftsteller. — Hier Weiterlesen

Vaters neues Recht auf Sorge

Seit Juli haben Väter unehelich geborener Kinder die Möglichkeit, das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen. Aber nach wie vor müssen sie damit rechnen, vor dem Familiengericht zu scheitern.

Es ist für Ralph Kostrow nicht der erste Versuch. Schon ein paar Mal hat er mit seiner Ex-Partnerin geredet, um das gemeinsame Sorgerecht für die beiden Kinder zu erreichen. Sie lehnt das ab. Für Sohn und Tochter, acht und zehn Jahre alt, soll es dabei bleiben, dass die Mutter die rechtlich Hauptverantwortliche ist. Sie kann allein entscheiden, in welche Schule die Kinder gehen, ob und wohin sie in den Urlaub fahren, wer wann auf sie aufpasst. Hier Weiterlesen

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