Artikel-Schlagworte: „Eltern“

Weihnachten fällt schon wieder aus

Zumindest für viele Kinder und Väter in Deutschland fällt Weihnachten dieses Jahr wieder aus. Auch in diesem Jahr werden tausende Kinder wieder Weihnachten ohne ihren Vater oder ihre Mutter verbringen. Diese Väter und Mütter dürfen ihre Kinder trotz Unterhalt nicht sehen und einige nicht einmal Telefonieren oder Geschenke überbringen .

Vorgestern am Samstag, dem 11.09.2010 um 11:00 Uhr war es wieder soweit.
Die blauen Weihnachtsmänner versammelnten sich zusammen mit Müttern, Großeltern, Kusinen und Kusins, Onkeln und Tanten, Halbgeschwister und auch betroffene Kinder vor dem Jugendamt “Auf dem Michaeliskloster” in Lüneburg um für die gleichen Rechte der Kinder auf Vater und Mutter zu demonstrieren. Hier weiterlesen

Vater-Sohn-Film – “Der Traum”

Anrührendes und engagiertes Drama um einen Schüler, der gegen seinen prügelnden Lehrer kämpft. Besonders wertvoll.
Nach den Sommerferien 1969, die der 13-jährige Frits gebannt und fasziniert von den Ideen Martin Luther Kings vor dem Fernseher verbracht hat, kommt er in eine neue Schule. Dort schaltet und waltet der autoritäre Schulleiter Lindum Svendsen, der sich nicht um das Verbot körperlicher Bestrafung schert. — Hier weiterlesen

Die Liebe der Väter

Ein Mann kämpft darum, für seine Tochter da sein zu dürfen – die Mutter will den Kontakt unterbinden. Aus diesem selbst erlebten Leiden ist das passende und persönliche Buch von Thomas Hettche zur aktuellen Debatte um das Sorgerecht geworden.
Die berührende Geschichte eines Vaters, der um seine Tochter kämpft.
Peter hat eine Tochter, aber das Sorgerecht für sie hat er nicht. Annika war zwei, als er und ihre Mutter sich trennten. Seitdem gerät jede elterliche Absprache zum Machtkampf um die inzwischen dreizehnjährige Annika. Ein Silvesterurlaub auf Sylt wird für Vater und Tochter zur entscheidenden Probe auf ihre Liebe.
Die Reise auf die Insel ist für den Verlagsvertreter Peter auch eine Rückkehr in Landschaften der Vergangenheit. — Hier weiterlesen

Die Vaterrolle am Wochenende

Steigende Scheidungszahlen und außereheliche Geburten: Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen ohne den Vater als feste Bezugsperson auf. Er wird bestenfalls zum Wochenendvati, der in zwei Tagen nachholen möchte, was andere ständig haben: Nähe zum Kind, Vertrautheit, Freude. Ständiges Programm ist eher kontraproduktiv. Auch beim Vater sollte ein Stück Alltag herrschen.

Meistens muss der Papa nach einer Trennung den Möbelwagen bestellen. Nach einer Studie des Bremer Soziologen Gerhard Amendt haben viele Väter große Probleme mit der Trennung von ihren Kindern. “Fast 60 Prozent der befragten Männer gaben an, fix und fertig gewesen zu sein. Viele von ihnen wussten nicht, wie es in ihrem Leben weitergehen soll”, fasst Amendt das Ergebnis zusammen. — Hier weiterlesen

Verfassungsgericht gibt ledigen Vätern mehr Rechte

Unverheiratete Väter können ab sofort das Sorgerecht für ihr Kind auch gegen den Willen der Mutter vor Gericht erstreiten. Mit diesem Urteil hat das Bundesverfassungsgericht die Rechte lediger Väter gestärkt.
Bisher konnte der Vater nur dann das Sorgerecht für sein Kind erhalten, wenn die Mutter einverstanden war. Ohne ihre Zustimmung gab es auch keine gerichtliche Überprüfung. Somit hatten Väter nichtehelicher Kinder keine Chance auf das Sorgerecht. — Hier weiterlesen

Die Distanz zum Kind ist oft unfreiwillig

Leere SchaukelDie Bremer Universität hat sich in einer Studie eine weithin unerforschte Gruppe vorgenommen – Väter nach Trennungen. Ein Ergebnis: Besonders Väter von geringer Bildung und Finanzkraft verlieren den Kontakt zu ihrem Kind.
Im Scheidungsfilm “Väter” von Dani Levy kämpfte Vater Marco darum, seinen Sohn auch nach Trennung und eigenem Fehlverhalten zu sehen. Im Kino letztlich mit Erfolg. Doch im realen Leben steht es um die Rechte der Scheidungsväter eher weniger gut. Die Hälfte von ihnen hat nach Trennung oder Scheidung wenig bis gar keinen Kontakt zu den Kindern. Hier weiterlesen

Wenn Väter um ihre Kinder kämpfen

vaeterpolitik.deVäter-Selbsthilfegruppen und -Vereine erhalten derzeit wachsenden Zuspruch. Denn immer mehr Väter kämpfen nach der Trennung um das Recht, ihre Kinder regelmäßig zu sehen. Viele Mütter betrachten das Kind als IHR Kind.
Ein Jahr nach der Trennung verliert ca. die Hälfte aller Väter den Kontakt zu ihren Kindern. Immer mehr Männer wollen jedoch mehr als die Geldquelle sein und organisieren sich in einer der immer zahlreicheren Vätergruppen. Hauptanliegen des Vereins “Väteraufbruch für Kinder e.V.” und seiner Mitglieder ist es, nach einer Trennung die Beziehung der Kinder zu beiden Eltern aufrecht zu erhalten. — Hier weiterlesen

Keine Rechte und ein Katalog von Pflichten

Viele Väter müssen nach der Scheidung oder Trennung um die Beziehung zu ihren Kindern hart und manchmal aussichtslos kämpfen. Wenigen Rechten stehen viele Pflichten gegenüber. Ihre Welt findet sich in unübersichtlichen Internetseiten und aufgeheizten Diskussionsforen wieder. Wie die kulturelle Praxis in deutschland den Vater ausmustert.

Noch immer dringt das Unbehagen geschiedener und getrennter Väter meistens in seltsamen und skurrilen Formen an die Öffentlichkeit. Zwar existieren medienwirksame Lobbys wie die britischen „Fathers 4 Justice“, die im ein Banner mit der Parole „Im Namen des Vaters“ an der Kuppel der Londoner Saint Paul’s Cathedral anbrachten, um für ein gerechteres Umgangsrecht zu demonstrieren. Auch marschieren Prominente wie der James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan oder der Schauspieler Mathieu Carriere in den Reihen der Väterbewegung. — Hier weiterlesen

Geld von Papa für gute Noten?

EuroscheineViele Väter zücken gern für eine Eins oder Zwei im Zeugnis den Geldbeutel. Ist es für Kinder ein guter Anreiz oder eher ein falsches Signal?
Wenn gute Schüler ihre Zeugnisse auf den Tisch legen, öffnen Großeltern, Väter und Mütter gerne das Portemonnaie. Was liegt näher, als den Lohn für ein erfolgreiches Schuljahr in barer Münze auszuzahlen? Die Methode „Geld für gute Noten“ ist verbreitet, aber nicht unumstritten. Gute Noten seien Lohn genug, argumentieren Kritiker, Geld trage nicht zur Leistungsverbesserung bei und sei gerade für jüngere Schüler viel zu geschäftsmäßig und unemotional.
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Schwedens Arbeitsminister resigniert vor Presse

Sven Otto Littorin heißt der Mann, der seit Wochen die schwedische Presse beschäftigt. Nicht wegen seiner Leistungen als Arbeitsminister, als heimliches Ass hinter Premier Fredrik Reinfeldt, oder wegen der Wahlen in zehn Wochen. Sondern wegen eines erbitterten Sorgerechtsstreits um seine drei Kinder, der in aller Öffentlichkeit stattfand.
Mit den Worten “Ich bin nicht Superman” trat der Minister im familienrechtlich liberalen Schweden mit Tränen in den Augen zurück. Emma, Gustav und Arvid seien ihm wichtiger als Job und Ministeramt.
Der kräftezehrende Kampf und das Verhalten der Presse zwängen ihn zum Rücktritt. — Hier weiterlesen

Väter zweiter Klasse

Nicht eheliche Kinder genießen in Deutschland dieselben Rechte wie die Sprösslinge von Ehepaaren. Unverheiratete Väter hingegen warten noch immer vergeblich auf auch nur ein wenig Gleichberechtigung.

Für Tausende Väter war es ein absoluter Tiefschlag. Doch die obersten Richter am Verfassungsgericht in Karlsruhe kannten kein Pardon. Die Frage, welcher Teil eines unverheirateten Paares im Streitfall die Kinder bekommt, beantworteten sie gemäß der schon im dritten Reich benutzten Parole: „Mutti ist immer die Beste“.  Im gebügelten Juristendeutsch liest sich das so: „Angesichts der Unterschiedlichkeit der Lebensverhältnisse, in die nichteheliche Kinder hineingeboren werden, ist es verfassungsgemäß, das nichteheliche Kind bei seiner Geburt sorgerechtlich grundsätzlich der Mutter zuzuordnen“ (BVerfG; Az. 1 BvL 20/99 und 1 BvR 933/01).
Seit dieser Entscheidung sind nun fast 10 Jahre vergangen. — Hier weiterlesen

Wenn der Papa Schuhe kauft

Beim Schuhkauf für Kinder sollte Papa besonders wachsam sein, denn häufig kommt es vor, daß zu kleine und zu enge Schuhe gekauft werden. Damit hat sich auch der TÜV Rheinland genauer beschäftigt und legt Eltern nahe, den Kinderfuß vor dem Schuhkauf messen zu lassen.

Dies kann Papa auch selbst dadurch unterstützen, dass er bereits zu Hause eine Schablone des Kinderfußes anfertigt und beim Ausprobieren der Schuhe darauf achtet, dass diese nicht zu eng sitzen, sondern auch ausreichend Platz für die Kinderfüße lassen, damit diese gut abrollen können. — Hier weiterlesen

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