Artikel-Schlagworte: „Entführung“

Weihnachten fällt schon wieder aus

Zumindest für viele Kinder und Väter in Deutschland fällt Weihnachten dieses Jahr wieder aus. Auch in diesem Jahr werden tausende Kinder wieder Weihnachten ohne ihren Vater oder ihre Mutter verbringen. Diese Väter und Mütter dürfen ihre Kinder trotz Unterhalt nicht sehen und einige nicht einmal Telefonieren oder Geschenke überbringen .

Vorgestern am Samstag, dem 11.09.2010 um 11:00 Uhr war es wieder soweit.
Die blauen Weihnachtsmänner versammelnten sich zusammen mit Müttern, Großeltern, Kusinen und Kusins, Onkeln und Tanten, Halbgeschwister und auch betroffene Kinder vor dem Jugendamt “Auf dem Michaeliskloster” in Lüneburg um für die gleichen Rechte der Kinder auf Vater und Mutter zu demonstrieren. Hier weiterlesen

Wenn Kinder einfach gestohlen werden

Kindesentführung und der Kampf ums Sorgerecht

Die Fälle klingen wie Krimis – und sind doch Dramen um elterliche Sorge und Konflikte zwischen Weltanschauungen oder sozialer und leiblicher Elternschaft. Es sind schreckliche Rosenkriege, die vor deutschen Gerichten um Kinder ausgetragen werden.

Entführung nach Rumänien

In einem Fall stapeln sich bereits die Gutachten – das Oberlandesgericht Nürnberg beschäftigt sich derzeit mit dem Gezerre um die kleine Fatma M. (Namen der Betroffenen geändert). — Hier Weiterlesen

Handsprechfunkgeräte für Kinder

Nicht nur Erwachsene greifen im Gelände gern auf Handfunkgeräte zurück. Auch Jungs und Mädchen begeistern sich für Walkie-Talkies.
Handelsübliche Handfunksprechgeräte verfügen über eine Stromversorgung, die nicht vom Netz abhängig ist, und werden daher meist unterwegs eingesetzt. Moderne Walkie-Talkies haben ein geringes Gewicht und können bequem in der Hand transportiert werden. Besondere Auflagen beim Kauf eines Walkie-Talkies gibt es in Deutschland nicht. Eltern, die geeignete Kinder Funkgeräte im Fachhandel suchen, sollten immer auf das Prüfzeichen CE achten. Die billigen Walkie-Talkies sind oft sehr mangelhaft verarbeitet und meist extrem störungsanfällig. –> Hier Weiterlesen

Die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf einen Elternteil

Immer wieder kommt es vor, dass geschiedene Elternteile mit dem gemeinsamen Kind in eine andere Stadt ziehen möchten und dafür nicht die Zustimmung des anderen Elternteils erhalten. Auch die Angst vor Entführungen des Kindes durch einen Elternteil besteht in etlichen Fällen, so dass es hier angebracht ist, eine geeignete Lösung für diese Probleme zu finden. Grundsätzlich steht das Aufenthaltsbestimmungsrecht, welches einen Teil des  Sorgerechts darstellt, beiden Elternteilen zu, wenn sie bei der Geburt des Kindes verheiratet waren.

Es bestehen nun zwei Möglichkeiten, dass Sorgerecht oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf einen Elternteil zu übertragen. Problemlos ist dies möglich, wenn der eine Elternteil der Übertragung zustimmt. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, kann dies nur im Wege eines Rechtsstreits entschieden werden.

Hier prüft das Gericht in erster Linie, welche Regelung dem Kindswohl am besten gerecht wird. Dabei wird auch das Kind angehört. So hat das Brandenburgische OLG das Aufenthaltsbestimmungsrecht dem Vater übertragen, da der Sohn überzeugend angeben hatte, in seiner alten Umgebung leben zu wollen und nicht mit der Mutter in eine andere Stadt ziehen möchte. Neben dem ausdrücklich geäußerten Willen des Kindes sind stets alle Faktoren des Einzelfalls bei der Begutachtung zu berücksichtigen.  So ist es zum Beispiel unerlässlich, dass der Elternteil auch tatsächlich in der Lage ist, der Erziehung des Kindes nachzukommen oder dass die emotionale Beziehung zwischen Eltern und Kind gewahrt ist. Auch sind selbstverständlich das Alter des Kindes und die bisherigen sozialen Kontakte mitentscheidend.
Bei der Frage nach der Übertragung des alleinigen Sorgerechts oder des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts kommt es somit stets auf alle Punkte des jeweiligen Einzelfalls an, welche auch in einem gerichtlichen Verfahren alle vorgetragen werden sollten um hier zu einer gerechten und dem Kindswohl entsprechenden Entscheidung zu gelangen.

Quelle: Rechtsnews

Mutter zu Bewährungsstrafe verurteilt weil sie ihren Sohn verschleppt hat

Für die Entführung ihres eigenen Sohnes wurde eine Polnisch-Dolmetscherin (42) vom Amtsgericht zu 14 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. Wegen einer früheren Entführung war sie 2005 bereits zu sechs Monaten verurteilt worden. Damals hatte sie den gerade vierjährigen Jungen für neun Monate in ihre polnische Heimat gebracht. Dafür stand sie noch unter Bewährung, als sie das schreiende Kind im Oktober 2008 mit Helfershelfern an der Straße wieder in ein Auto zerrte und dann fünf Monate in Polen von allen Kontakten abschirmte. Und doch kam das Amtsgericht erneut zu einer milden Beurteilung. Angeblich sei Frieden eingekehrt im erbitterten Streit der Mutter mit dem Vater des Jungen.

Diese zweite Entführung des Kindes war der Gipfel eines jahrelangen Dramas. Begonnen hatte das Gezerre um das Kind, als sich die Dolmetscherin und ein Ministerialbeamter aus Düsseldorf 2002 scheiden ließen. Die Frau wollte danach mit dem Jungen nach Polen, der Vater widersprach, ein Gericht gab ihm Recht, die Mutter reiste 2003 trotzdem mit Kind aus. Nach neun Monaten erwirkte der Vater, dass ein polnisches Gericht die Rückkehr des Vierjährigen anordnete. Seitdem lebte der Kleine beim Vater und dessen zweiter Frau. Bis die Mutter dem Sprössling Ende 2008 auflauerte, ihn wieder nach Polen brachte und dort in Medien behauptete, der deutsche Staat wolle Kinder zwangsweise “arisieren”, Jugendämter und Gerichte würden auf Druck des Vaters jeden Mutter-Kontakt zum Sohn verhindern.

Erst als der Angeklagten ein internationaler Haftbefehl drohte, ließ sie den schwer verstörten Jungen zurück zum Vater. Das Verschleppen ihres Kindes gab sie gestern zu – aber nur hinter verschlossenen Türen. Denn nachdem die Angeklagte ihren Sohn 2008 sogar mit einem polnischen Fernsehteam besucht hatte und trotz ihres Medienwirbels nach der zweiten Entführung in Polen wollte sie gestern nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit aussagen.

Angeblich hege sie tiefe mütterliche Sorge um den Persönlichkeitsschutz des von ihr zweifach verschleppten Opfers. Und das Gericht gab ihrer Forderung nach. Um die Verhandlung nicht zu gefährden, schickten die Richter die Zuschauer vor die Tür. Stunden später erging die erneute Bewährungsstrafe gegen die 42-Jährige.

Zudem muss sie jetzt 10 000 Euro jener Kosten zahlen, die dem Vater durch den internationalen Rechtsstreit entstanden sind. Als Begründung teilte das Gericht mit, die Beteiligten hätten sich friedlich auf einen Umgang mit dem inzwischen elfjährigen Jungen geeinigt. Über den Zustand des Kindes nach diesem Hickhack ist nichts bekannt geworden.

Quelle: RP-Online, Rheinische Post

Gebt mir mein Kind zurück !

Seit neun Monaten wartet ein mallorquinischer Vater darauf, dass er seinen Sohn wiedersehen darf. Die Mutter, eine Deutsche, hat offensichtlich das Kind entführt und sich an den Bodensee abgesetzt. Die deutschen Behörden konnten oder wollten bislang nicht helfen.

PALMA DE MALLORCA/SPANIEN (10.06.2010): Vertuschen die deutschen Behörden eine Kindesentführung? Diese Frage stellt sich der Mallorquiner José Manuel Canalejo Ochogavia seit knapp neun Monaten. Der Mann aus Algaida war mit einer Deutschen liiert, aber das deutsch-mallorquinische Paar trennte sich wieder. Das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Gabriel wurde dem Vater zugesprochen. Wie die spanische Tageszeitung El Mundo berichtete übergab die Mutter den sechsjährigen Jungen nicht dem Vater, wie es das Gericht auf Mallorca angeordnet hatte, sondern machte sich mit dem Kleinen aus dem Staub.

Seither wartet der Vater des Kindes vergeblich auf ein Lebenszeichen von seinem Sohn. Ihm ist lediglich bekannt, dass sich die Mutter offenbar in einem Ort in der Nähe von Überlingen am Bodensee aufhält.
Anfragen der spanischen Behörden bei den deutschen Kollegen blieben bislang ergebnislos. Erschwerend hinzu kommt, dass der kleine Gabriel an einer Herzerkrankung leidet, und der Vater nun fürchtet, dass sein Sohn nicht die nötige medizinische Versorgung erhält. Anlass zu dieser Sorge gibt ihm, dass die Mutter des Kindes offensichtlich nach Deutschland zurückgegangen ist, ohne die Untersuchungsberichte des Krankenhauses Son Dureta auf Mallorca mitzunehmen. Ohne die Krankheitsgeschichte seines Sohnes sei aber eine fachgerechte medizinische Betreuung nicht möglich, sagt der Vater. Besonders befremdend für José Manuel Canalejo Ochogavia ist aber die Tatsache, dass das Amtshilfeersuchen, das über Interpol gestellt wurde, bislang zu keinem Resultat geführt hat. Die Behörden in Konstanz teilten lediglich mit, dass sie das Ersuchen an die zuständige Stelle in Überlingen weitergeleitet hätten. In einer weiteren Erklärung teilten die deutschen Behörden mit, dass man nicht verpflichtet sei, Angaben über den Gesundheitszustand oder den Aufenthaltsort des Kindes zu machen. Daraufhin stellten die mallorquinischen Behörden einen offiziellen Antrag auf Amtshilfe, was normalerweise innerhalb von zwei Monaten umgesetzt werden muss. Als auch das nichts fruchtete, wandte sich der Mallorquiner an den deutschen Konsul auf Mallorca. Dieser erklärte sich bereit, auf inoffiziellem Wege Auskünfte über den Gesundheitszustand des Kindes einzuholen. Seitdem sind weitere zwei Monate vergangen, und José Manuel Canalejo Ochogavia zweifelt immer mehr daran, dass die deutschen Behörden überhaupt helfen wollen.

Quelle: Comprendes Mallorca, EL Mundo Madrid

Wenn Mütter Kinder entziehen

Viele Sprösslinge verbringen die Feiertage regelmäßig ohne ihren Papa. Mehr als 50% aller Scheidungskinder sehen bereits ein Jahr nach der Trennung ihren Vater nicht mehr.
Teils, weil dieser den Kontakt ablehnt, aber auch weil die Mutter den Umgang der Kinder mit ihm unterbindet.

Deshalb will der Verein Väteraufbruch für Kinder e.V. schon seit einigen Jahren an Heiligabend mit Mahnwachen auf die verlassenen Väter aufmerksam machen.

Endlich, Heiligabend, 16.00 Uhr, es ist dunkel, die Gans im Ofen und die Familie adrett frisiert. Am Weihnachtsbaum funkeln die Lichter mit den erwartungsvollen Augen der Kleinen um die Wette. Und dann: Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all. Oder auch nicht.

Viele Sprösslinge verbringen die Feiertage regelmäßig ohne ihren Papa. Mehr als 50% aller Scheidungskinder sehen bereits ein Jahr nach der Trennung ihren Vater nicht mehr.
Teils, weil dieser den Kontakt ablehnt, aber auch weil die Mutter den Umgang der Kinder mit ihm unterbindet. Deshalb will der Verein Väteraufbruch für Kinder schon seit einigen Jahren an Heiligabend mit Mahnwachen auf die verlassenen Väter aufmerksam machen.

Hans-Günther Mettner ist einer von ihnen. “1995, am 28. Januar habe ich meine beiden Kinder das letzte Mal gesehen”, erinnert sich der 42-Jährige genau. Im Treppenhaus haben sie gestanden, als er die Söhne im Rahmen des 14-tägigen Besuchsrechts abholen wollte und nicht durfte. Am ersten Weihnachtstag war er mit ihnen noch zu den Großeltern gefahren.

Aber an den darauffolgenden Terminen erklärte die Mutter beharrlich, die Jungen hätten keine Lust, ihn zu sehen. “Es ging mir an die Nerven, dass die Kinder mich anlügen mussten”, erzählt Mettner.

Deshalb hatte er sich bereits auf dem Hinweg entschlossen nach einer anderen Lösung zu suchen, falls er abermals das Wochenende nicht mit seinen Söhnen verbringen könnte.

Als er an der Tür wieder abgewiesen wurde, schloss er den damals fünfjährigen Thomas in die Arme und sagte: “Ich bin sehr traurig,
dass ihr den Papa nicht mehr sehen wollt.

Aber du darfst nie vergessen, dass ich dich und deinen Bruder trotzdem liebe.” Woraufhin sein Jüngster sich zur Mutter umdrehte und sagte: “Siehst du, der Papa hat mich doch noch lieb!”

Diesen Ereignissen war ein Streit ums Geld vorausgegangen: “Wir hatten vorgerichtlich beim Notar eine finanzielle Regelung getroffen”, erläutert Mettner. Aber eine Woche vor dem Scheidungstermin flatterte ihm eine höhere Forderung vom Anwalt seiner Frau ins Haus, gegen die er sich vor Gericht wehrte.

Vorm Oberlandesgericht kam es schließlich zu einem Vergleich, der besagte, dass er für die Kinder Unterhalt zahlen müsse, die Ehefrau jedoch keinen Anspruch darauf hätte. “Von dem Moment an, als ich gewonnen hatte und sie wieder arbeiten gehen musste, durfte ich die Kinder nicht mehr sehen”, schließt er und ist sich sicher: “Die wusste genau, wie sehr ich Thomas und Christoph liebe und dass sie mich damit trifft.”

Hans-Günther Mettner wandte sich ans Jugendamt. Doch das Gespräch mit seiner ehemaligen Frau und der Amtsleiterin verlief für ihn enttäuschend. Seine Ex-Frau habe geltend gemacht, dass sie das Sorgerecht habe und den Wunsch der Kinder akzeptiere. “Am meisten ärgert mich, dass ich bei der Scheidung nicht einmal versucht habe, ein gemeinsames Sorgerecht zu bekommen.

Aber das wurde in Hessen als nicht üblich angesehen!”, erbost sich Mettner. Seine Anwältin habe ihm damals abgeraten, da sie höchstens eine zehn prozentige Chance gehabt hätten. “Aber nun stand ich rechtlos da.”

Also nahm Hans-Günther Mettner einen neuen Anwalt und zog vor das Familiengericht. Das kam im Januar 1996 auch zu dem Schluss, dass er seine Söhne liebevoll behandle und deshalb auch das Recht habe, sie 14-tägig zu sehen.

Außerdem hieß es wörtlich in der Urteilsbegründung: “Die Kinder wissen, dass es der Kindsmutter am liebsten wäre, wenn der Kindsvater im Leben der Kinder keine Rolle mehr spielen würde.” Aber, dass es von der Mutter zu erwarten sei, den Umgang zwischen Kindern und Vater zu fördern.

Als er am folgenden Wochenende die Jungen abholen wollte, hieß es abermals: “Sie hätten keine Lust.” Die einzige Möglichkeit, sein Besuchsrecht durchzusetzen, wäre gewesen, das nächste Mal mit der Polizei und dem Gerichtsvollzieher zu kommen. “Und das würde ich meinen Kindern nie antun”, betont der gelernte Industriekaufmann.

Herr Mettner resignierte und der “Kontakt” beschränkte sich auf die Unterhaltszahlungen. Bis 1998: Dem Selbständigen war gerade sein Hauptauftraggeber weggebrochen, so dass er keine finanzielle Perspektive mehr sah. “Da bekam ich an einem Freitag, als ich im Auto saß, einen Anruf von meiner Sekretärin.” Sein Sohn Christoph war überraschend vorbei gekommen, um ihn zu besuchen. “Ich war gerade 250 Kilometer weit weg. Deshalb haben wir uns für 15.00 Uhr verabredet und ich habe alle meine Termine abgesagt und bin zurückgefahren. Um viertel nach zwei stand mein Großer schon vor der Tür”, erzählt der Vater glücklich.

Den ganzen Nachmittag hätten sie sich unterhalten. Stolz habe der Sohn seinem Papa das selbst zusammen gesparte Fahrrad vorgeführt und gefragt, ob er ihn auch nächste Woche besuchen dürfte. “Selbstverständlich! Meine Tür steht dir immer offen.”

Zum Abschied habe Cristoph gesagt: “Mensch, das ist so schön, dass ich dich wiederhabe, das muss ich heute abend unbedingt Mama und Oma erzählen!” Dem souveränen Mann treten jetzt noch die Tränen in die Augen als er weiterspricht: “Der kam nie wieder.”

Und weil er das nicht mehr ertragen hat, beging er eine große Dummheit, wie er heute sagt: Neujahr 1999 ist er abgehauen in die Dominikanische Republik. Doch weil er dort aufgrund der unsicheren gesellschaftlichen Lage auch keine Zukunft für sich sah, kam er im Juni diesen Jahres zurück.

Inzwischen lag ein Haftbefehl gegen ihn vor, weil er den Unterhalt nicht bezahlt hatte. Deshalb hinterlegten seine Eltern erst mal 12500 EUR als Sicherheit und streckten auch das Geld für den Anwalt vor. Bereits nach einem Monat hatte Mettner Arbeit gefunden und zahlte wieder regelmäßig Unterhalt.

Für die Firma ist er nach Berlin umgezogen. Allerdings auch, um Abstand zu gewinnen. Denn ein Ende der Odyssee ist nicht in Sicht: Der Brief, in dem er Thomas und Christoph um Verzeihung bittet, kam ungeöffnet zurück. “Annahme verweigert” stand in einer Kinderschrift darauf.

Als er Christoph zum 13.Geburtstag gratulieren wollte, beschimpfte ihn dieser und legte auf. Im November, an Thomas 11. Geburtstag, war “kein Anschluss unter dieser Nummer”.

Das war der Auslöser für Hans-Günther Mettner, sich dem Väteraufbruch für Kinder e.V. anzuschließen. “Ich engagiere mich auch, um das Gefühl der Machtlosigkeit los zu werden”, sagt er.

Und so gestaltet er jetzt Plakate und organisiert die Mahnwache vor der Gedächtniskirche mit, um die Öffentlichkeit auf diese Problematik hinzuweisen. Außerdem müssten neue Gesetze geschaffen werden: “Es kann nicht sein, dass ein einziger nach der Trennung soviel Macht bekommt.” Und dann fügt er noch hinzu: “Das ist das letzte Mittel einer Frau, dem Mann richtig eins rein zu drücken. Nämlich hier, wo es weh tut”, und zeigt auf sein Herz.

Wer mehr über den Verein “Väteraufbruch” wissen möchte oder die Adressen der einzelnen Ortsvereine sucht, kann sich unter www.vafk.de informieren oder per Email an info@vafk.de wenden oder die bundesweite Hotline anrufen: 0180-5120120

Eine Reportage über verlassene Väter von Marion Lemker auf Kinder.de.

Der entsorgte Vater

Douglas Wolfsperger hat einen Dokumentationsfilm gedreht. “Der entsorgte Vater“. Der Film erzählt seine Geschichte und die von vielen anderen Vätern, denen es genauso geht. Männer, die ihre Kinder gar nicht mehr sehen oder so selten sehen dürfen, dass sie sich kaum noch wie ein Vater fühlen. Die Schuld haben in vielen Fällen die Mütter – und die Gerichte, die allzu oft zu Gunsten der Mütter ihrer Kinder entscheiden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen das eindeutig. Väter sind in unserem Staat hierbei machtlos. – Alle Macht den Müttern – die Richter geben ihnen das Recht. Der Film ist eine wütende Anklage gegen Mütter und gegen die Richter.

Meiner Meinung nach, als Vater der all die Emotionen und Entbehrungen ähnlich erlebt hat wie Herr Wolfsperger, ist dieser Film: Absolut empfehlenswert !!!

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–> Weitere Filme für Trennungsväter

Hier der Trailor zum Film.

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