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Mutter entführt Söhne nach Mailand

Deutsch – Italienisches Familiendrama.
Eine Italienerin ist am Mittwoch verhaftet worden, weil sie im Februar ihre beiden acht und zwölf Jahre alten Söhne aus Unterhaching nach Mailand entführt haben soll.

Motiv sei der Hinweis eines Bekannten gewesen, wonach der jüngere Sohn mit Psychopharmaka behandelt werde, berichteten italienische Medien.
Im Herbst 2008 hatte ein bayerisches Gericht dem deutschen Vater nach jahrelangem Rechtsstreit das Sorgerecht zugesprochen. — Hier Weiterlesen

Väter wollen nur Pflichten erfüllen

Warum darf ein Lehrer hunderte Schüler betreuen, sein eigenes Kind aber wird ihm entzogen? Wieso müssen Väter Unterhalt zahlen, dürfen ihr Kind aber nicht sehen? Bislang entscheidet allein die Mutter über das Sorgerecht. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts könnte das jetzt ändern.

Laut Urteil des Karlsruher Gerichts können nun auch Männer, die nicht mit der Mutter des Kindes zusammenleben oder verheiratet sind, Sorgerecht beantragen, selbst wenn sich diese dagegen ausspricht. Damit folgte das Bundesverfassungsgericht der Auffassung des Europäischen Gerichtshofs, der das geltende Sorgerecht als Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention anerkannte, da es Kindern das Recht auf gemeinsame elterliche Sorge entziehe. Ein Schritt in die richtige Richtung, meint der Väteraufbruch für Kinder (VafK) Schwarzwald-Baar-Heuberg. — Hier Weiterlesen

Die Liebe der Väter

Ein Mann kämpft darum, für seine Tochter da sein zu dürfen – die Mutter will den Kontakt unterbinden. Aus diesem selbst erlebten Leiden ist das passende und persönliche Buch von Thomas Hettche zur aktuellen Debatte um das Sorgerecht geworden.
Die berührende Geschichte eines Vaters, der um seine Tochter kämpft.
Peter hat eine Tochter, aber das Sorgerecht für sie hat er nicht. Annika war zwei, als er und ihre Mutter sich trennten. Seitdem gerät jede elterliche Absprache zum Machtkampf um die inzwischen dreizehnjährige Annika. Ein Silvesterurlaub auf Sylt wird für Vater und Tochter zur entscheidenden Probe auf ihre Liebe.
Die Reise auf die Insel ist für den Verlagsvertreter Peter auch eine Rückkehr in Landschaften der Vergangenheit. — Hier weiterlesen

Keine Rechte und ein Katalog von Pflichten

Viele Väter müssen nach der Scheidung oder Trennung um die Beziehung zu ihren Kindern hart und manchmal aussichtslos kämpfen. Wenigen Rechten stehen viele Pflichten gegenüber. Ihre Welt findet sich in unübersichtlichen Internetseiten und aufgeheizten Diskussionsforen wieder. Wie die kulturelle Praxis in deutschland den Vater ausmustert.

Noch immer dringt das Unbehagen geschiedener und getrennter Väter meistens in seltsamen und skurrilen Formen an die Öffentlichkeit. Zwar existieren medienwirksame Lobbys wie die britischen „Fathers 4 Justice“, die im ein Banner mit der Parole „Im Namen des Vaters“ an der Kuppel der Londoner Saint Paul’s Cathedral anbrachten, um für ein gerechteres Umgangsrecht zu demonstrieren. Auch marschieren Prominente wie der James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan oder der Schauspieler Mathieu Carriere in den Reihen der Väterbewegung. — Hier weiterlesen

Die Ohnmacht der Väter

Dieses Buch ist eine Abrechnung im Scheidungskrieg mit dem weiblichen Geschlecht. Es zeigt deutlich auf, wie charakterlose Frauen deutsche Gesetze bis aufs Letzte ausnutzen und die Männer in den Ruin treiben.
Männer die dieses Buch lesen, werden viele Tips finden um dagegen zu agieren. Es ist kein Buch, das von Rechtsanwälten geschrieben wurde, sondern zeigt offen und knallhart die Realität nach einer Scheidung und erklärt dabei sehr kritisch die Hauptthemen: Unterhalt, Zugewinn, Kindesentfremdung, Behördenwillkür und mangelhafte Gerichtsumsetzung.
Es ist bitter, feststellen zu müssen, dass Väter vor Gericht für ihre Kinder nicht nur gegen “Mütter” kämpfen müssen, sondern auch gegen Borniertheit, Vorurteile und den “Mütter”-Bonus.
Die heutigen “Mütter” sind überhaupt nicht mehr zu vergleichen mit der Generation unserer Mütter und Großmütter mit Jahrgang 1945 und älter. Egoistisch und Machtbesessen – unterstützt von der Kinderklau-Mafia – sind die Frauen von heute. — Hier weiterlesen

Ex-Polizist zerbricht aus Hilflosigkeit an Umgangsstreit

Leere SchaukelWeil er ankündigte, sich im Justizpalast an diversen Richtern für erlittenes Unrecht zu rächen, ist ein Ex-Polizist nun im Visier der Staatsanwaltschaft.

Die Anklagebehörde ermittelt wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Das gab Pressesprecherin Antje Gabriels-Gorsolke bekannt. Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus, wo er auf richterliche Anordnung untergebracht ist. — Hier Weiterlesen

Wenn Mütter zu Monstern werden

Das in Deutschland wenig erforschte Münchhausen- Stellvertreter- Syndrom konfrontiert Kinderärzte, Psychologen und Richter mit ungeahnten Abgründen der menschlichen Seele. Was treibt Mütter dazu, ihre Kinder krankenhausreif zu quälen, um sie danach gesund pflegen zu können?
Es gibt Lügengeschichten, bei denen selbst dem berühmten Baron Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von und zu Münchhausen die Haare zu Berge gestanden hätten: Eine Frau spritzt ihrem Sohn Luft in die Adern, um seinen Aufenthalt im Krankenhaus zu verlängern. Eine Mutter hält ihrem Kind so lange Mund und Nase zu, bis es droht, zu ersticken – um daraufhin dem Arzt zu berichten, der Säugling leide unter akuten Atemstillständen. — Hier weiterlesen

Beweise für Verurteilung zu wenig

36-Jähriger vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs eines Kindes freigesprochen

Ist er pädophil und hat seine siebenjährige Stieftochter unsittlich berührt? Oder war er Opfer der geschiedenen Ehefrau, die lange nach dem angeblichen Vorkommnis Anzeige wegen sexuellen Missbrauches erstattet hat? Hubert M. (Name geändert) wurde von diesem Vorwurf freigesprochen. Die Aussage der Tante des Angeklagten, bei der die Siebenjährige lebt, gab den Ausschlag.

SCHWABACH – Staatsanwalt Dr. Roland Fleury warf dem 36-jährigen Arbeiter aus Schwabach vor, in einem nicht näher bezeichneten Zeitraum zwischen dem 22. Februar und 16. März 2008 der Tochter seiner mittlerweile geschiedenen Frau unter den Schlafanzug gegriffen und die Scheide des Kindes berührt zu haben.

»Da war absolut nichts«, versichert dagegen der 36-Jährige mehrmals. Zeugen müssen also gehört werden, und da wird Rechtsanwalt Dr. Willi Gramming aktiv. Er verweist darauf, dass das Kind ein Zeugnisverweigerungsrecht habe.

Jugendrichter Reinhard Hader holt zunächst die 33-jährige geschiedene Ehefrau in den Sitzungssaal. Sie will von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen und beantragt das auch für ihre Tochter. Ohnehin könne sie zu dem Fall nicht viel sagen, meint sie, und sie wisse auch nicht, was sie von der Angelegenheit halten soll: »Mal denke ich in die eine, mal in die andere Richtung.«

Die Tante des Angeklagten, bei der der 36-Jährige wohnt, hätte auch nicht aussagen müssen. »Ich hab‘ doch nichts zu verbergen«, meinte sie aber und klärt das Gericht über die Wohnsituation und die familiären Verhältnisse auf. Das angeblich missbrauchte Mädchen sei seit Weihnachten nicht mehr bei der Mutter gewesen, sagte die Zeugin, die auch den gemeinsamen Sohn der mittlerweile geschiedenen Eheleute bei sich aufgenommen hat.

Zu dem angeblichen Vorfall konnte sie dann nur sagen, was sie von der Siebenjährigen gehört hatte. Die Mama habe gesagt, sie solle das so erzählen, habe ihr das Mädchen mehrmals gesagt, erklärte die Pflegemutter auf Nachfrage des Richters. Der sah hier zwar wie Staatsanwalt Fleury Unterschiede zur polizeilichen Vernehmung, doch in der Beweisaufnahme gilt eben, was im Gerichtssaal ausgesagt wird. Ein psychologisches Gutachten zur Glaubwürdigkeit des Kindes gab es nicht, da die Mutter der Siebenjährigen, die das alleinige Sorgerecht für die Kinder hat, einen Termin im April dieses Jahres kurzfristig mit der Begründung abgesagt hatte, ihre Tochter wolle keine Angaben zu dem Fall machen.

»Wie machen wir weiter?«, fragte Reinhard Hader, dem klar war, dass das Verfahren auf einen Freispruch hinausläuft. Den beantragten schließlich auch Staatsanwalt Dr. Roland Fleury und Pflichtverteidiger Dr. Gramming. Die Beweisaufnahme habe ergeben, »dass es sich hier um ein Komplott gehandelt hat«, meinte der Rechtsanwalt. Man habe versucht, seinem Mandanten eins reinzudrücken, doch dann kalte Füße bekommen.

Irgendwie »a Gschmäckle« hatte für Jugendrichter Reinhard Hader dennoch die Angelegenheit. Für eine Verurteilung reiche es aber nicht, meinte er und sprach Hubert M. vom Vorwurf des sexuellen Missbrauches frei.

Lesen Sie zu diesem Thema auch die BlogBerichte:
Der Missbrauch mit dem Missbrauch
Der “Missbrauch mit dem Missbrauch” ist kein harmloses Kavaliersdelikt

Quelle: Schwabacher Tageblatt

Mutter zu Bewährungsstrafe verurteilt weil sie ihren Sohn verschleppt hat

Für die Entführung ihres eigenen Sohnes wurde eine Polnisch-Dolmetscherin (42) vom Amtsgericht zu 14 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. Wegen einer früheren Entführung war sie 2005 bereits zu sechs Monaten verurteilt worden. Damals hatte sie den gerade vierjährigen Jungen für neun Monate in ihre polnische Heimat gebracht. Dafür stand sie noch unter Bewährung, als sie das schreiende Kind im Oktober 2008 mit Helfershelfern an der Straße wieder in ein Auto zerrte und dann fünf Monate in Polen von allen Kontakten abschirmte. Und doch kam das Amtsgericht erneut zu einer milden Beurteilung. Angeblich sei Frieden eingekehrt im erbitterten Streit der Mutter mit dem Vater des Jungen.

Diese zweite Entführung des Kindes war der Gipfel eines jahrelangen Dramas. Begonnen hatte das Gezerre um das Kind, als sich die Dolmetscherin und ein Ministerialbeamter aus Düsseldorf 2002 scheiden ließen. Die Frau wollte danach mit dem Jungen nach Polen, der Vater widersprach, ein Gericht gab ihm Recht, die Mutter reiste 2003 trotzdem mit Kind aus. Nach neun Monaten erwirkte der Vater, dass ein polnisches Gericht die Rückkehr des Vierjährigen anordnete. Seitdem lebte der Kleine beim Vater und dessen zweiter Frau. Bis die Mutter dem Sprössling Ende 2008 auflauerte, ihn wieder nach Polen brachte und dort in Medien behauptete, der deutsche Staat wolle Kinder zwangsweise “arisieren”, Jugendämter und Gerichte würden auf Druck des Vaters jeden Mutter-Kontakt zum Sohn verhindern.

Erst als der Angeklagten ein internationaler Haftbefehl drohte, ließ sie den schwer verstörten Jungen zurück zum Vater. Das Verschleppen ihres Kindes gab sie gestern zu – aber nur hinter verschlossenen Türen. Denn nachdem die Angeklagte ihren Sohn 2008 sogar mit einem polnischen Fernsehteam besucht hatte und trotz ihres Medienwirbels nach der zweiten Entführung in Polen wollte sie gestern nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit aussagen.

Angeblich hege sie tiefe mütterliche Sorge um den Persönlichkeitsschutz des von ihr zweifach verschleppten Opfers. Und das Gericht gab ihrer Forderung nach. Um die Verhandlung nicht zu gefährden, schickten die Richter die Zuschauer vor die Tür. Stunden später erging die erneute Bewährungsstrafe gegen die 42-Jährige.

Zudem muss sie jetzt 10 000 Euro jener Kosten zahlen, die dem Vater durch den internationalen Rechtsstreit entstanden sind. Als Begründung teilte das Gericht mit, die Beteiligten hätten sich friedlich auf einen Umgang mit dem inzwischen elfjährigen Jungen geeinigt. Über den Zustand des Kindes nach diesem Hickhack ist nichts bekannt geworden.

Quelle: RP-Online, Rheinische Post

Der Missbrauch mit dem sexuellen Missbrauch ist kein harmloses Kavaliersdelikt

Der unberechtigte Vorwurf des sexuellen Missbrauchs durch ein Elternteil wirkt wie eine Atombombe auf das KindFRANKFURT AM MAIN – Anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni prangert die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main eine Methode an, die immer wieder von Müttern, aber auch einzelnen Vätern, benutzt wird, um den anderen Elternteil erfolgreich und dauerhaft aus dem Leben des Kindes zu verbannen: die unbegründete Anzeige des sexuellen Missbrauchs des eigenen Kindes.

Die Selbsthilfegruppe erklärt: Ja, es sei ein schwieriges Thema, denn tatsächlich stattgefundener sexueller Missbrauch von Kindern sei eine der schlimmsten Taten, die man einem Kind antun könne. Hier gebe es keine Entschuldigung oder Verharmlosung, es sei einfach nur widerlich und zu tiefst verabscheuungswürdig.
Und trotzdem, um nicht zu sagen, gerade deshalb, benutzten manche Mütter dies als Waffe gegen den Exmann. “Wie kann man mit solch einer verabscheuungswürdigen Tat “spielen” und sie dadurch bagatellisieren?”, fragt die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main. Zweifelsohne sei dieses Handeln aufs Schärfste zu verurteilen. Aber diese Methode sei erfolgreich und Gerichte und Jugendämter würden sie achselzuckend hinnehmen. Statt sich mit der Tat dieser Mütter und der offensichtlich dahinterliegenden Haltung auseinanderzusetzen, würden Erklärungsversuche konstruiert, weshalb die arme Frau quasi gezwungen gewesen sei, so vorzugehen. Sie solle keine Täterin werden, sondern Opfer bleiben. Der angezeigte Vater wiederum könne selten auf Verständnis hoffen, denn er solle Täter bleiben. Am Ende entstehe ein Konstrukt, nach dem das Kindeswohl auf irgendeine Art und Weise durch den Vater gefährdet sei und die Mutter das Kind nur schützen wollte.

Und so zeigten Mütter unberechtigt Väter des sexuellen Missbrauchs des eigenen Kindes an, um sie aus dem Leben der Kinder zu drängen. Die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main muss leider feststellen, dass die Mütter damit Erfolg und keinerlei Konsequenzen zu befürchten hätten. Konsequenzen hätten nur die Väter und Kinder zu fürchten, was aber nicht beachtet werde. Was dem Vater widerfahre sei offensichtlich: er werde für immer stigmatisiert sein, er sei einer nicht vorstellbaren emotionalen Belastung ausgesetzt und verliere zu Unrecht sein Kind.

Das Kind wiederum verliere zunächst seinen Vater sehr abrupt. Von einem Tag auf den anderen könne es ihn nicht mehr sehen und stattdessen werde der Vater dämonisiert. Die Anzeige und deren weiterer Verlauf hätten aber noch weitere erhebliche Konsequenzen für das Kind. Die Umwelt ignoriere dies und betrachte in solchen Fällen immer nur die Eltern. Die Be- und Verurteilung dieser Fälle basiere auf der Perspektive, die man auf die Eltern habe. Der Schaden, den das Kind dabei erleide, sei hierfür seltsamerweise irrelevant.

Als Unbeteiligter werde man sich wohl das genaue Ausmaß für ein Kind nicht vorstellen können, vielleicht im Ansatz, vermutet die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main. Sexueller Missbrauch des Kindes durch den eigenen Vater! Dieser Vorwurf gehe nicht einfach nur zu den Akten und damit ganz schnell am Kind vorbei, dafür sei er zu groß. Nein, das Kind bekomme es mit. Es spüre die Blicke der Umgebung, die das Leid in seinen Augen suchten und das Mitleid, gepaart mit einem gewissen Ekel, den dieser Gedanke hervorrufe. Natürlich dürfe man so ein Kind auch nicht alleine lassen. Und so werde es in eine Therapie geschickt, die den vermeintlichen Missbrauch thematisieren werde, denn der dadurch ausgelöste Schaden solle therapiert werden. Egal, wie behutsam man mit dem Kind versuche vorzugehen, an irgendeinem Punkt werde es bei Gesprächen damit konfrontiert. Und? Hat der Vater komische Spiele mit mir gemacht? könnte es sich fragen. Vielleicht schaffte es noch die Mutter oder gar die Umgebung, dem Kind einzureden, dass es diesen Missbrauch tatsächlich gab. Dann, ja dann, sei das Kind tatsächlich missbraucht worden und zwar auf mehreren Ebenen.

Und damit sei der Alptraum noch lange nicht ausgestanden. Man sollte sich vergegenwärtigen, so die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main, welches Geistes Kind die Mutter sein müsse, um mit solch einer Methode überhaupt arbeiten zu können und wie sehr sie bereit gewesen sei, das Kind leiden zu lassen, um ihre eigenen Ziele mit aller Gewalt durchzusetzen. Die große Mehrheit von Müttern und Vätern könnte dies überhaupt nicht tun, sie würden es “nicht über sich bringen”. Und doch werde das Kind bei genau dieser Mutter bleiben, die erwiesenermaßen nicht das Wohl des Kindes im Auge habe. Als erwachsene Person werde sich das Kind irgendwann fragen, was damals passiert sei. Und vielleicht werde es seine Kindheit neu schreiben müssen, wenn es erkennen müsse, dass die Person, der es am meisten vertraut habe, ihm diesen emotionalen Missbrauch angetan habe.
Ein unberechtigter Vorwurf wegen sexuellen Missbrauchs, sei nicht irgendeine Waffe, sie sei eine Atombombe, pointiert die Selbsthilfegruppe. Und sie hinterlasse nicht nur verbrannte, sondern verseuchte Erde auf der nichts mehr wachsen werde. Und doch hätten die Mütter nichts zu befürchten, auch dann nicht, wenn bewiesen worden sei, dass es definitiv keinen Missbrauch gegeben hat und sie dies nur aus egoistischen Gründen getan hätten.

Ansprechpartnerin für die Presse: Anja Paulmann, Tel. 0160 / 97769611, E-Mail: anja.paulmann@gmail.com

Die unabhängige Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main besteht aus Müttern, Vätern und Großeltern aus dem Rhein-Main-Gebiet, denen der Umgang zu ihren Kindern seit der Trennung oder Scheidung vom anderen Elternteil erschwert oder ganz verhindert wird. Wir bieten Hilfe und Informationen zu PAS, Parental Alienation, Umgangsrecht, Sorgerecht und vielem mehr. Weitere Informationen unter www.pas-rhein-main.de

Autor / Kontakt:
Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main
Herr Thilo Mühlberger
Darmstadt
URL: http://www.pas-rhein-main.de

Gebt mir mein Kind zurück !

Seit neun Monaten wartet ein mallorquinischer Vater darauf, dass er seinen Sohn wiedersehen darf. Die Mutter, eine Deutsche, hat offensichtlich das Kind entführt und sich an den Bodensee abgesetzt. Die deutschen Behörden konnten oder wollten bislang nicht helfen.

PALMA DE MALLORCA/SPANIEN (10.06.2010): Vertuschen die deutschen Behörden eine Kindesentführung? Diese Frage stellt sich der Mallorquiner José Manuel Canalejo Ochogavia seit knapp neun Monaten. Der Mann aus Algaida war mit einer Deutschen liiert, aber das deutsch-mallorquinische Paar trennte sich wieder. Das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Gabriel wurde dem Vater zugesprochen. Wie die spanische Tageszeitung El Mundo berichtete übergab die Mutter den sechsjährigen Jungen nicht dem Vater, wie es das Gericht auf Mallorca angeordnet hatte, sondern machte sich mit dem Kleinen aus dem Staub.

Seither wartet der Vater des Kindes vergeblich auf ein Lebenszeichen von seinem Sohn. Ihm ist lediglich bekannt, dass sich die Mutter offenbar in einem Ort in der Nähe von Überlingen am Bodensee aufhält.
Anfragen der spanischen Behörden bei den deutschen Kollegen blieben bislang ergebnislos. Erschwerend hinzu kommt, dass der kleine Gabriel an einer Herzerkrankung leidet, und der Vater nun fürchtet, dass sein Sohn nicht die nötige medizinische Versorgung erhält. Anlass zu dieser Sorge gibt ihm, dass die Mutter des Kindes offensichtlich nach Deutschland zurückgegangen ist, ohne die Untersuchungsberichte des Krankenhauses Son Dureta auf Mallorca mitzunehmen. Ohne die Krankheitsgeschichte seines Sohnes sei aber eine fachgerechte medizinische Betreuung nicht möglich, sagt der Vater. Besonders befremdend für José Manuel Canalejo Ochogavia ist aber die Tatsache, dass das Amtshilfeersuchen, das über Interpol gestellt wurde, bislang zu keinem Resultat geführt hat. Die Behörden in Konstanz teilten lediglich mit, dass sie das Ersuchen an die zuständige Stelle in Überlingen weitergeleitet hätten. In einer weiteren Erklärung teilten die deutschen Behörden mit, dass man nicht verpflichtet sei, Angaben über den Gesundheitszustand oder den Aufenthaltsort des Kindes zu machen. Daraufhin stellten die mallorquinischen Behörden einen offiziellen Antrag auf Amtshilfe, was normalerweise innerhalb von zwei Monaten umgesetzt werden muss. Als auch das nichts fruchtete, wandte sich der Mallorquiner an den deutschen Konsul auf Mallorca. Dieser erklärte sich bereit, auf inoffiziellem Wege Auskünfte über den Gesundheitszustand des Kindes einzuholen. Seitdem sind weitere zwei Monate vergangen, und José Manuel Canalejo Ochogavia zweifelt immer mehr daran, dass die deutschen Behörden überhaupt helfen wollen.

Quelle: Comprendes Mallorca, EL Mundo Madrid

Der Missbrauch mit dem Missbrauch

Im Kampf um die Kinder scheint bei vielen Eltern, die sich in Trennung oder Scheidung befinden, kaum ein Mittel zu schade zu sein, wenn es darum geht, den jeweils anderen als erziehungsunfähig oder schädlich für das gemeinsame Kind darzustellen. Nicht davon zu sprechen, dass es hier nicht wirklich darum geht, bei wem es die Kinder gut haben, wo sie sich wohl und geborgen fühlen und was für ihr körperliches und seelisches Wohl und besonders für ihre Entwicklung gut ist. Die Kinder sind nur allzu oft Streit-Gegenstand und Waffe gegen den Ex-Partner. Das ist traurig, erbärmlich und bitter, aber in vielen hochstrittigen Familienstreits beinahe schon gängige Routine. Der Hass der Mutter auf den ehemaligen Partner lässt es einfach nicht zu, dem Kind den so wichtigen Umgang zu gestatten. Die eigenen Gefühle von Abscheu, Neid, Eifersucht und Enttäuschung werden auf das Kind projiziert, anstatt dass man sich konstruktiv mit ihnen auseinandersetzt. So liegt es für viele Mütter nah, sich mittels eines oder gleich mehrerer schwerwiegenden Vorwürfe des Vaters zu entledigen. Die Anfänge sind Vorwurf des Alkohol- und Drogenmissbrauchs. – Wenn das keine ausreichende Wirkung erzielt, wird immer wieder gern die beste Waffe, der Vorwurf des sexuellen Kindesmissbrauchs gezogen. Selbst wenn es keine Anzeichen dafür gibt, ist diese Anschuldigung nur schwer zu entkräften, wenn sie erst einmal im Raum steht. Natürlich muss es in erster Linie darum gehen, ein Kind vor sexuellen Übergriffen immer und in jedem Fall zu schützen, und es ist überaus wichtig, begründeten Hinweisen auch nachhaltig nachzugehen. Aber die Wirkung einer solchen Behauptung ist durchschlagend und somit auch hervorragend und immer wieder dazu geeignet, Väter von ihren Kindern fernzuhalten. —> Hier den ganzen Text lesen

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