Artikel-Schlagworte: „jungen“

Wenn fremde Väter für immer gehen

Folgenden Text schrieb eine Tochter an ihren unbekannten verstorbenen Vater zur Beerdigung.

Gestern wurdest du verbrannt. Vorab musste ich einer Urnensammelbestattung zustimmen und dass beim Gedenkgottesdienst dein Name genannt wird.
Ich tat es per Fax.

Per Fax…

Als du meine Mutter kennen lerntest, warst du jung, gut aussehend, ein Charmeur und Herzensbrecher. — Hier Weiterlesen

Das Abholen zum Wochenende – ein wichtiger Übergang

WochenendvaterFür das Kind bedeutet das Wochenende mit dem Vater immer auch eine Trennung von der Mutter. Ebenso ein Einstimmen auf den Vater, seine Wohnung und gegebenenfalls weitere Menschen aus dem väterlichen Umfeld. Diese Übergänge können für das Kind mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden sein.
Wer sich dieser emotionalen Herausforderung des Kindes bewusst ist und entsprechend sensibel damit umgeht, fördert nicht nur die Beziehungsqualität zum Kind, sondern beugt auch vor, dass mögliche diffuse Übergangsängste des Kindes unter Umständen als Abneigung gegen den Vater interpretiert werden. — Hier Weiterlesen

Buchtipp: Jungen! Wie sie glücklich heranwachsen

Der australische Psychologische und Kindertherapeut hält es für notwendig, sich Jungen vermehrt zuzuwenden. Deutlich mehr Jungen als Mädchen versagen in der Schule, sind gewaltbereit und alkohol- und drogengefährdet. Er meint, dass in den letzten Jahrzehnten männliche Werte geleugnet wurden und wir in einer eher männerfeindlichen Zeit leben.

Es sollte aber nicht vergessen werden, dass Männer durch vielerlei Erfindungen den Prozess der modernen Zivilisation möglich machten. Er bedauert, dass Jungen in unserer Gesellschaft oft allein gelassen werden, während in manchen früheren Gemeinschaften mehr Achtsamkeit und Hilfen gegeben wurden. — Hier Weiterlesen

Elternsprechstunde – Wochenendväter

Ein Bericht über eine (man mag es kaum glauben) funktionierende Trennung. Der Vater nimmt die Kids am Wochenende und das ganze wird auf den Prüfstand gestellt.

Kinder werden ohne anwesende Väter aggressiver

Die Forschergruppe um Prof. Anna Katharina Braun, Magdeburg, untersuchte an einer Rattenart die biologischen Auswirkungen auf Kindergehirne, wenn dieses ohne väterlichen Einfluss in der Erziehung auskommen muss.
Ohne Vater entwickelt sich das kindliche Gehirn anders. Wenn es um die menschliche seelische wie auch körperliche Gesundheit geht, sind wissenschaftliche Forschungen und Studien an Tieren meist sehr hilfreich. — Hier Weiterlesen

Väter sind wichtig für Kinder

Bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es eindeutig – für Aufzucht und Erziehung der Kinder waren die Mütter zuständig. Ihre Aufgabe war das schon immer. Diese Ansicht herrscht noch immer fort – wie man zum Beispiel auch an den Urteilen deutscher Familiengerichte sieht. Dabei wird die Rolle des Vaters für das Heranwachsen des Kindes völlig unterschätzt, wie man inzwischen weiß.

Es gibt nur einen echten Vorteil, den Mütter gegenüber den Vätern haben, wenn das Baby auf der Welt ist – sie können einem Säugling die Brust geben. — Hier Weiterlesen

Besuchswochenende – Ja oder Nein ?

Für eine optimale kindliche Persönlichkeitsentwicklung bedarf es der emotionalen Zuwendung, Fürsorge und Förderung durch beide Elternteile, insbesondere auch nach der Trennung der Eltern. Jugendhilfe und Familiengerichte haben die vorrangige Aufgabe, mit ihren Mitteln die Erhaltung oder Wiederherstellung an gelebter Beziehung von Kindern zu beiden Elternteilen zu sichern.
Der Wochenendeinkauf ist erledigt die Wohnung noch einmal durchgesaugt und Papa überlegt, was man an diesem Besuchswochenende schönes mit seinem Kind unternehmen könnte. Ein Ausflug wäre toll, aber wohin? Das Wetter sieht mal wieder nicht so gut fürs Wochenende aus. Wie wird die Übergabe wieder verlaufen vor der Tür der Mutter? Wird sie wieder wie schon so oft Probleme machen? Darf Papa sein Kind diesmal wieder nicht mitnehmen? Schnell noch ein Kaugummi und ein kleines Kinderbuch auf das Kopfkissen des Kinderbettes gelegt… Dann geht es, wie alle vierzehn Tage wieder los. — Hier Weiterlesen

Nullrunde für Scheidungskinder, mehr Geld für Väter

Zahlväter haben ab Januar mehr Geld für sich selbst. Sie müssen für getrennt lebende Kinder 50 Euro weniger im Monat zahlen. Das geht aus der neuen „Düsseldorfer Tabelle“ hervor, die das Oberlandesgericht Düsseldorf gestern vorstellte.
13 Prozent mehr gibt es ab Januar für Millionen von Trennungskindern. Anhand der am Mittwoch veröffentlichten neuen Düsseldorfer Tabelle kann nun jeder Unterhaltspflichtige berechnen, wie viel Geld er zu zahlen hat. Grund für die Verringerung des Wertes ist, dass der Unterhaltsverpflichtete das halbe Kindergeld abziehen darf. — Hier Weiterlesen

Kindesentzug verhindert

Eine Mutter wollte ihr Kind gegen den Willen des Vaters ins Ausland bringen. Am Flughafen wurde sie gestoppt. Jetzt wurde sie verurteilt.

Der Fall erinnert an den der Französin, die ihren Buben im August in Eichenau dem Vater entrissen und außer Landes gebracht hat: Im September 2009 wurde am Flughafen München eine Mutter aufgehalten, die mit ihrer 18 Monate alten Tochter in die russische Heimat fliegen wollte. Einen Tag zuvor hatte die vom in Olching wohnenden Kindsvater getrennt lebende 38-Jährige per Gerichtsbeschluss erfahren, dass sie Deutschland nicht mit dem Kind verlassen darf. Das Amtsgericht Fürstenfeldbruck verhängte am Mittwoch wegen Entziehung Minderjähriger 800 Euro Geldstrafe gegen sie. Hier Weiterlesen

Filmtipp: Alle meine Väter

Regie: Jan Raiber, D 2010, 90 Min., DVD. Jans Vater ist gar nicht sein Vater. Jan weiß das und nimmt diese Tatsache als Ausgangspunkt für ein sehr persönliches Dokumentarfilmprojekt über die Suche nach seinem leiblichen Vater und bringt dadurch, zu seiner eigenen Überraschung, ein gut gehütetes Familiengeheimnis ans Licht. Hoch emotional und dabei ungekünstelt unterhaltsam enthüllt er Ereignisse, die ein ganzes Leben ausmachen. — Hier Weiterlesen

Vom Vater sein, ohne ein Vater sein zu dürfen

Vater mit SportkarreAachen. Es ist ein Ritual. Wenn ihn Marie* besuchen kommt, geht sie zuerst durch alle Zimmer seines Hauses. Als müsse sie erst mal nachsehen, ob auch noch alles so ist, wie sie es verlassen hat. Am Ende des Rundgangs steht sie in ihrem Zimmer und lässt sich auf ihr Bett fallen. «Jetzt bin ich wieder zu Hause», sagt sie dann.
Dieser Satz tut ihm besonders weh. Denn er weiß, dass diese Worte nicht der Wahrheit entsprechen.
Nun sind schon fast wieder zwei Wochen vergangen, seitdem Mark Wiesig* seine Tochter Marie das letzte Mal gesehen hat. Er sitzt auf einer Holzbank in der Küche und blickt durch die Verandatür auf die weiten Felder des Jülicher Landes. Hier Weiterlesen

Wenn ein Vater für seinen Sohn kämpft

Mit sechs Jahren erkrankte Tim an der tödlichen Krankheit NCL. Sein Vater Frank Husemann engagiert sich für die Suche nach einem Medikament.

Hamburg. Als Sechsjähriger kam er vom Weg ab. Stürzte mit seinem Fahrrad in einen Bach. Weil seine Augen plötzlich versagten. Als Achtjähriger wusste er nicht mehr, wie sein Lieblingsteddy hieß. Weil sein Gedächtnis nachließ. Als Zehnjähriger stand er zu Hause weinend im Treppenhaus. Konnte die Stufen nicht mehr hinunterrennen. Weil ihm das Laufen schwerfiel. — Hier Weiterlesen

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