Artikel-Schlagworte: „Waffe“

Viel Familienstreit vor dem Amtsgericht

Eisenhüttenstadt (moz) Vor dem Amtsgericht Eisenhüttenstadt werden die meisten Verhandlungen in Familienangelegenheiten geführt. Nach wie vor hoch sind auch die Zahlen bei Strafverfahren. Derweil nimmt die Kinder- und Jugendkriminalität weiter ab, zumindest die, die vor Gericht landet.

„Die Fälle bei Familiensachen sind nach wie vor hoch“, sagt Peter Wolff, Direktor des Amtsgerichtes Eisenhüttenstadt beim Rückblick auf das Jahr 2010. —  Hier Weiterlesen

Stress bei Kindern – Krank durch Scheidung ?

Wenn sich Eltern scheiden lassen, ist das Stress pur für zarte Kinderseelen. Eine neue Studie hat herausgefunden, dass Scheidungskinder ein dreimal so hohes Risiko haben, an Neurodermitis zu erkranken.

Schon lange ist bekannt, dass Kinder, die schon an Neurodermitis erkrankt sind, durch belastende Umstände einen schweren Schub erleiden können. Die neue Studie zeigt nun, dass eine Scheidung eine Neurodermitis auch auslösen kann. — Hier Weiterlesen

Videobeitrag: Krieg ums Kind

Lebensfreude, das war einmal

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Feindbild Vater: Weil die Mutter es nicht will

Ein Beitrag zum Thema Scheidungskrieg.

Alltag Heute !

Im Hintergrund geht es um das Sorgerecht

Eigentlich hat der Mann aus Schmitten das Sorgerecht für seinen dreijährigen Sohn. Doch er hat den Jungen seit fast neun Monaten nicht mehr gesehen. Seine Frau kam nach einem Urlaub mit dem Kleinen einfach nicht mehr nach Hause und lebt nun an einem unbekannten Ort in Polen.
Das Usinger Amtsgericht und ein Gericht in Polen haben unabhängig voneinander beschlossen, dass das Kind bei ihrem Noch-Ehemann in Schmitten leben soll. Doch die Frau ist mit ihrem Sohn untergetaucht und kommt natürlich auch nicht zu den Gerichtsverhandlungen. — Hier Weiterlesen

Vom Schicksal, ein Scheidungskind zu sein

ElternstreitWarum tragen geschiedene Eltern ihren »Rosenkrieg« nur so oft auf dem Rücken des gemeinsamen Kindes aus? Das Schlimmste an einer Trennung ist die Zeit danach. Dann fängt man nämlich an, sich wirklich zu trennen.
Zu dieser Erkenntnis kam kürzlich ein guter Freund, der auch vier Jahre nach der Scheidung von der Mutter seiner elfjährigen Tochter immer noch mittendrin ist im Trennungsprozess. Und eigentlich will er sich gar nicht trennen, jedenfalls nicht als Vater. Aber die Mutter scheint das ganz anders zu sehen. — Hier Weiterlesen

Besuchswochenende – Ja oder Nein ?

Für eine optimale kindliche Persönlichkeitsentwicklung bedarf es der emotionalen Zuwendung, Fürsorge und Förderung durch beide Elternteile, insbesondere auch nach der Trennung der Eltern. Jugendhilfe und Familiengerichte haben die vorrangige Aufgabe, mit ihren Mitteln die Erhaltung oder Wiederherstellung an gelebter Beziehung von Kindern zu beiden Elternteilen zu sichern.
Der Wochenendeinkauf ist erledigt die Wohnung noch einmal durchgesaugt und Papa überlegt, was man an diesem Besuchswochenende schönes mit seinem Kind unternehmen könnte. Ein Ausflug wäre toll, aber wohin? Das Wetter sieht mal wieder nicht so gut fürs Wochenende aus. Wie wird die Übergabe wieder verlaufen vor der Tür der Mutter? Wird sie wieder wie schon so oft Probleme machen? Darf Papa sein Kind diesmal wieder nicht mitnehmen? Schnell noch ein Kaugummi und ein kleines Kinderbuch auf das Kopfkissen des Kinderbettes gelegt… Dann geht es, wie alle vierzehn Tage wieder los. — Hier Weiterlesen

Vom Vater sein, ohne ein Vater sein zu dürfen

Vater mit SportkarreAachen. Es ist ein Ritual. Wenn ihn Marie* besuchen kommt, geht sie zuerst durch alle Zimmer seines Hauses. Als müsse sie erst mal nachsehen, ob auch noch alles so ist, wie sie es verlassen hat. Am Ende des Rundgangs steht sie in ihrem Zimmer und lässt sich auf ihr Bett fallen. «Jetzt bin ich wieder zu Hause», sagt sie dann.
Dieser Satz tut ihm besonders weh. Denn er weiß, dass diese Worte nicht der Wahrheit entsprechen.
Nun sind schon fast wieder zwei Wochen vergangen, seitdem Mark Wiesig* seine Tochter Marie das letzte Mal gesehen hat. Er sitzt auf einer Holzbank in der Küche und blickt durch die Verandatür auf die weiten Felder des Jülicher Landes. Hier Weiterlesen

Kampf um das Sorgerecht

Der 21-jährige René K. ist in diesem Jahr Vater geworden. Seinen Sohn darf er auch sechs Monate nach der Geburt nur in Anwesenheit der Mutter sehen. Der junge Vater ist verzweifelt.

Leverkusen – Wie oft wird darüber berichtet, dass der Vater einfach abhaut und die Frau samt Kindern sitzen lässt? Wie viele Frauen schimpfen darüber, dass Männer kein Verantwortungsbewusstsein hätten? Aber manchmal kommt es eben auch vor, dass ein junger Mann alles dafür tut, sein Kind sehen zu dürfen – und die Frau sich mit allen Mitteln dagegen sträubt. Genau dieses Szenario muss im Moment der 21-jährige René K. erleben, der mit 20 Vater wurde und mit seiner Ex-Freundin einen gemeinsamen Sohn hat. — Hier Weiterlesen

Wenn Papa der Dumme ist

TrennungKonflikte ums Besuchsrecht nach der Scheidung: Meist ist es die Mutter, die dem Vater die Kinder vorenthält. Sie kommt damit ungestraft davon. Das muss sich ändern.

Wenn die Söhne ihn sehen, wechseln sie die Strassenseite oder schauen weg. «Es ist einfach elend», sagt Ulrich Schenk*. Der 51-Jährige ist seit fünf Jahren geschieden; seine Exfrau wohnt im gleichen Dorf, nur 300 Meter weiter. Bei der Scheidung wurde Schenk ein regelmässiges Besuchsrecht zugesprochen: Alle zwei Wochenenden sollte er Sven* und Jonas*, heute 14 und 11 Jahre alt, von Freitagabend bis Montagmorgen sehen dürfen. Doch das funktionierte von Anfang an nicht richtig. Seine Exfrau verlangte plötzlich, dass die Kinder den Sonntagabend bei ihr verbringen – weil sie sonst montags in der Schule jeweils übermüdet seien. «Sie schickte die Kinder auch immer wieder mit Forderungen zu mir», sagt Schenk. Wenn er dieses oder jenes nicht mache, sagten seine Söhne, könnten sie nicht mehr zu ihm kommen. Das zog seine Ex auch durch. Über vier Jahre ist es nun her, seit die beiden zum letzten Mal eine Nacht bei ihrem Vater verbrachten. Hier Weiterlesen

Aus Verzweiflung Sohn entführt

Ebersberg – Dramatische Szenen haben sich vor dem Amtsgericht Ebersberg abgespielt: Nachdem ein Vater ein Sorgerechtsverfahren verloren hatte, floh er mit seinem zehnjährigen Sohn aus dem Justizgebäude.

Nach der Trennung der Eltern hatte das Kind bei seinem Vater in Schwifting im Landkreis Landsberg am Lech gelebt. Jetzt sollte es zur Mutter umziehen, die in Baldham wohnt und der am vergangenen Montag das Sorgerecht für den Zehnjährigen zugesprochen worden war. — Hier weiterlesen

Das würde Scheidungsvätern helfen

Wenn die Mutter das Besuchsrecht torpediert, hat der Vater wenig Chancen auf Kontakt zu den Kindern. Das Beobachter-Beratungsteam stellt provokative Forderungen – die Psychologin Liselotte Staub nimmt Stellung.

1. Wenn die Expartner das Besuchsrecht nicht einhalten oder um die Kinder streiten, soll der fehlbare Elternteil eine Busse bekommen.
Grundsätzlich ist diese Idee nicht abwegig. Aber wenn Mütter den Vätern Kinder vorenthalten, begründen sie das in der Regel damit, dass das Kind nicht zum Vater gehen will. Um eine Busse zu rechtfertigen, müsste man daher zum Schluss kommen, dass die erzwungenen Besuche wirklich im Interesse des Kindes wären – was nicht immer der Fall ist. Ausserdem lassen sich Eltern, die der Überzeugung sind, dass es dem Kind beim anderen Elternteil schlechtgeht, oft weder von behördlichen Massnahmen noch von Bussen beeindrucken. — Hier Weiterlesen

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