Mit Papa schwimmen lernen

Schwimmen lernen ist wichtig – und zwar so früh wie möglich. Schwimmen ist nicht nur überlebenswichtig, sondern auch gesund und es fördert zudem die kindliche Entwicklung. Es unterstützt die Unabhängigkeit und stärkt die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein.
Ab der zwölften Lebenswoche kann der Papa das Kind im Rahmen eines Babyschwimmkurses bereits schon an den Aufenthalt im Wasser gewöhnen, eine gute Voraussetzung für das spätere Schwimmen lernen. Für das Kind wird auch die Bindung zu seinem Vater gestärkt, wenn dieser sich im Wasser häufig mit seinem Kleinkind beschäftigt. —
Es sollte möglichst frühzeitig mit dem Schwimmen lernen begonnen werden. Schon ab vier Jahren ist ein Kind fähig, den relativ einfachen Bewegungsablauf des Kraulens oder Paddelns, noch ohne regelmäßige Atmung, zu erlernen, und ca. ein Jahr später haben Kinder meistens das nötige Koordinationsvermögen, Arm- und Beinbewegungen des Brustschwimmens richtig zu erlernen.
Die Ausbildung im Schwimmen sollte in der Regel speziell geschulten Ausbildern vorbehalten bleiben.
Wenn der Papa seinem Kind allerdings selbst das Schwimmen beibringen möchte, braucht er spezielles methodisches Wissen und Können, großes Einfühlungsvermögen und viel Geduld.
Schwimmen lernen ist ein Prozess, der auf gegenseitigem Vertrauen und Loslassen aufbaut – ein Meilenstein in der Entwicklung eines Kindes. Die ersten Schwimmversuche sollten im flachen Wasser und möglichst ohne Schwimmflügel gemacht werden, weil diese die Kinder zwar über Wasser halten, ihnen aber nicht ermöglichen, richtige Schwimmbewegungen zu machen.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, gemeinsam einen Schwimmkurs zu besuchen. Diese sind unterschiedlich organisiert und unterschiedlich teuer. Für ältere Kinder ab ca. fünf Jahren bieten die Schwimmvereine, die Schwimmmeister der Frei- und Hallenbäder und die DLRG sowie Privatschulen Unterricht an. Papa sollte sich genau Informieren über Preise, Dauer des Kurses und Unterrichtsmethoden, bevor er sich entscheidet.
Tipp: Niemand lernt allein im Schwimmkurs schwimmen. Wichtig ist, dass Papa regelmäßig mit dem Kind schwimmen geht, denn Übung macht den Meister. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn der teure Schwimmkurs nicht das erhoffte Ergebnis gebracht hat. Bewahren Sie Ruhe, loben und ermutigen Sie viel. Besonders wenn das Schwimmen üben nur am Besuchswochenende möglich ist sollte Papa extra viel Geduld und Einfühlungsvermögen haben.

Da Kinder dazu neigen, sich zu überschätzen, behalten Sie Ihren Sprössling weiterhin im Auge, auch, wenn er sein erstes Schwimmabzeichen bereits erhalten hat.
Die beste Möglichkeit der Sicherheit für Kinder ist der möglichst natürliche Umgang mit dem Wasser. Papa sollte hier dem Kind viel Zeit unter seiner Aufsicht widmen. Das kann bereits zu Hause in der Badewanne erfolgen, sich über das Planschbecken bis hin zum Nichtschwimmerbecken im Freibad fortsetzen.
Als Hilfsmittel für die Wassergewöhnung sind Schwimmflügel, Schwimmsitze und Schwimmringe völlig ungeeignet, da sie den direkten Kontakt mit dem Wasser verhindern und zudem eine trügerische Sicherheit vermitteln. Auch als Lernhilfe für das Schwimmen sind sie nicht zu gebrauchen, da Kleinkinder im Alter bis zu vier Jahren motorisch noch nicht in der Lage sind, das Schwimmen zu lernen. Schlimmer noch: Selbst im flachen Wasser fehlt Kindern dieser Altersgruppe oft die Fähigkeit, sich nach einem Umkippen allein wieder aufzurichten und sich so selbst zu retten. Auch angeblich sichere Sitze, aus denen die Kinder sich nach Herstellerangaben selbst befreien können, sind daher potenzielle Gefahrenquellen. Die einzige wirkliche Schwimmhilfe, die meiner Meinung nach geeignet ist, Kindern ab 4-5 Jahren das Schwimmen lernen zu erleichtern sind die SCHLORI – Schwimmkissen aus Baumwolle, die auch von vielen Schwimmlehrern empfohlen werden. Das Schwimmkissen wird einfach um den Brustkorb geschnallt. Diese patentierten Schwimmkissen sitzen so optimal am Körper, dass sich eine natürliche Schwimmlage von selbst ergibt. Bei größter Bewegungsfreiheit wird so das ungehinderte Einüben der Schwimmbewegungen möglich. Durch einfaches Drücken auf das Kissen kann der Auftrieb reduziert werden. SCHLORI Schwimmkissen sind von Schwimmpädagogen geprüft und vom DLV für das Anfängerschwimmen empfohlen. Sie haben sich für Anfänger jeden Alters bewährt und sind auch für Behinderte hervorragend geeignet. Sie bestehen aus reiner Baumwolle und sind damit eine ökologische Alternative zu Schwimmhilfen aus Plastik. Sie sind see-, chlor- und thermalwasserfest. Die Lieferung erfolgt in Einheitsgröße für Babys, Kinder und Erwachsene mit verstellbarem Schnallenverschluss.

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Quellen: Babyschwimmen.de, SCHLORI-Schwimmkissen

5 Kommentare zu „Mit Papa schwimmen lernen“

  • Hallo,
    vielen Dank für diesen guten Artikel! :-) Ich habe im Internet eine sehr interessante DVD gefunden, mit dieser kann man seinem Kind das schwimmen lernen erleichert, wobei man mit Sicherheit nicht auf einen Schwimmkurs und das Üben verzichten sollte. :-)
    Die DVD heißt “Schwimmen-lernen in der Hälfte der Zeit”

  • Danke für das Lob. Selbstverständlich – dafür ist er ja da ;-)

    Mit freundlichen Grüßen,

    A. Preuss

    Wochenendvati.de

  • Sehr guter und informativer Blog. Kann ich den News feed für diesen blog abonieren

  • Hallo Nadja !
    Vielen Dank für Dein Lob.
    Meine Blognachrichten recherchiere ich meistens über Google News, Facebook, Eigene Erfahrung aus dem Leben meiner eigenen Patchworkfamilie. Auch Anregungen von anderen Vätern und diversen Familienseiten. Viele dieser Seiten habe ich z.B. auf meiner Linkseite. Ich hoffe einfach nur mit Hilfe meines Blogs auf das Problem, das hierzulande immer häufiger auftritt, aufmerksam zu machen. Väter und auch Mütter darauf zu sensibilisieren, das Menschlichkeit und Bindungstoleranz im Interesse unserer Kinder ein unabdingbares Gut ist.
    Auch die Begriffe “Alleinerziehende Mutter” oder “Alleinerziehender Vater” sollten in unser Gesellschaft nicht so ohne weiteres mehr toleriert werden. Ein Elternteil ist nur dann alleinerziehend, wenn der andere Elternteil verstorben oder ohne Kontakt zum Kind ist. “Getrennt Erziehend” ist hier der einzige und richtige Ausdruck.
    Ich möchte auch den Vätern und auch Müttern Hoffung geben und aufzeigen, das man nicht aufgeben darf, sich um seine Kinder und um mehr Bindungstoleranz zu bemühen.
    Es darf einfach einem Elternteil allein nicht so viel Macht gegeben werden.
    Viele Trennungsväter, die ich kennengelernt habe, sind in ihrer Resignation und Depression versunken und unfähig geworden weiterhin zu ihrem Kind zu stehen.

    Alles Liebe und noch ein schönes Wochenende,

    Andreas Preuß

  • Ich finde Deine Blogs sehr informativ. Aus diesem Grund, betrachte ich das, was Du schreibst immer gerne. Ich habe eine Frage an Dich, wo findest Du die noetigen Informationen fuer Deine interessanten Blogs. Ich wuensche mir, dass Du mir da etwas weiter helfen kannst. Gibt es Homepages, die informativ sind?

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