Wenn Väter ihre Kinder nicht sehen dürfen

“Das Kind hat jetzt leider Spiel-Besuch”,  ” – es  schläft jetzt”, ” –  es ist krank”, ” – es ist nicht da”, ” – es ist letztes Mal schmutzig heimgekommen”, ” – es war durstig”, ” – die Nuckelflasche hat letztes Mal nach Alkohol gerochen”, ” – es macht seit letzten Mal wieder ins Bett.” –  mit derartigen Argumenten wird betroffenen Vätern die (Besuchs-) Tür vor der Nase zugeschlagen – sofern sie sich überhaupt geöffnet hat.
Ganz grausam wird es, wenn Gewalt- oder Missbrauchsanzeigen auftauchen. Selbst wenn sie sich als falsch herausstellen, hat der Betroffene nicht viel Chancen mit einer Verleumdungsklage. Der Missbrauch mit dem Missbrauch gilt bei familiengerichten als verzeihliches Fehlverhalten und wird meist einfach unter den Tisch gekehrt. Es gibt kaum Konsequenzen, wenn die Mutter sich nicht an das Besuchrecht hält. —

Der Verein Väteraufbruch für Kinder e.V. hilft beim Erfahrungsaustausch und unterstützt. Und Mitglieder sind nicht mehr nur Väter, sondern auch Großeltern oder die neuen Partnerinnen und Familienmitglieder, die verzweifelt mitansehen, wie der Mann daran zerbricht, dass er sein Kind nicht sehen darf.
Der Vater fragt sich immer wieder, was er seiner Ex-Frau nur angetan hat, dass sie ihn so sehr und immer wieder über das Kind straft. Für die bittere Wahrheit reichen oft Kleinigkeiten. Zum Beispiel: dass er der Frau das Haus oder die Wohnung nicht überlässt, das sie gerne hätte, ihr die neue Partnerin nicht behagt, einfach Persönlichkeits- und Befindlichkeitsstörungen. Oft ist es nur eine Kontrollgeschichte, Inhaltslosigkeit im eigenen Leben. Viele Mütter geben ihre Kinder lieber in Horte oder zu einer Tagesmutter ab als zum Vater, der sehnlichst danach lechzt.
Eifersucht, Neid und blanker Hass werden hier wie selbstverständlich über das Kind rücksichtslos und menschenverachtend ausgetragen. Im Zweifelsfall gilt immer: “Mutti ist immer die Beste!”

Wir müssen schnellstens weg vom antiquierten Denken, vom Automatismus, den es bei uns bei Sorge- und Besuchsrecht beinahe schon gibt! In Frankreich etwa ist es Normalität, dass ein Kind nach der Trennung zwei Wohnsitze behält. Soetwas wäre eventuell schon ein erster Lösungsansatz. Man darf einem Elternteil einfach nicht soviel Macht in die Hand geben.

Nicht jedem ist es gegeben bis Straßburg zu prozessieren (oder sogar darüber hinaus, wenn sich wie in Naumburg sogar deutsche Richter nicht an die Europäischen Menschenrechte halten.
Nicht jeder erträgt es, von vorneherein in vorverurteilender Art sogar von staatlich Handelnden wie z.B. Polizeidirektor Jürgen Schmitt auf der angeblichen Gewaltkonferenz auf der Katholischen Akademie, mit dumm-falschen und diskriminierenden Parolen wie “Gewalt ist männlich”, denunziert zu werden.

Insofern müssen sich natürlich auch einige der Polizisten, Staatsanwälte, falschen Gutachter(innen) und Familienrichter an die eigene Nase fassen, ob und inwieweit sie nicht auch durch ihr falsches Handeln oder Unterlassen, ihre falsche Einstellung, die auch noch in vorauseilendem Gehorsam vor einer falsch verstandenen Frauenbewegung, eben genau zu dieser Ohnmachtssituation beitragen, die diesen Misstand erst entfesselt.

Im Übrigen ist das P.I.S.A.-ergebnis aus dem gleichen Schoß.

Eine aus dem Ruder laufende Jugend mit falschen Werten und zunehmenden psychischen Störungen (z.B. Essstörungen, Happy Slapping, Alkohol- und Gewaltexzessen) auch.

Quelle: Krone.at , Männersache Blog

2 Kommentare zu „Wenn Väter ihre Kinder nicht sehen dürfen“

  • ein bekannter sänger der dieses Problem anscheinend auch hat: Roger Benedict – Sein Kind, auf YouTube lg

  • Auch wenn die Zahlen der Väterkarenznehmer im internationalen Vergleich immer noch verschwindend gering sind, kann man in letzter Zeit einen deutlichen positiven Trend hin zur aktiven Vaterschaft erkennen. Wir Väter wollen Verantwortung für unsere Kinder übernehmen, uns an der Kindererziehung genauso beteiligen.

    Vätern von heute geht es darum im Leben ihrer Kinder präsent zu sein, sich ernsthaft für ihre Kinder zu interessieren und sie aktiv beim Aufwachsen zu begleiten.

    Es ist an der Zeit den modernen Vater gesellschaftlich zu aktzeptieren und auch zu unterstützen.

    Lg,
    Bernd // http://www.freshdads.com

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