Artikel-Schlagworte: „unschuldig“

Wenn Kinder ihre Eltern schlagen

Wir reagieren mit Entsetzen, wenn Eltern ihr Kind vernachlässigen oder misshandeln — manchmal gar bis zum Tod. Schnell werden Forderungen nach gesetzlichen Maßnahmen und einer Verbesserung des Kinderschutzes laut. Wie greift man wirksam ein, bevor die familiäre Situation eskaliert? Wie erkennt man Risiken, wie fördert man frühzeitig die Erziehungskompetenz der Eltern?

Auch Elternmisshandlung ist ein Tabu-Thema, welches in den letzten Jahren zunehmend in der Fachwelt sowie in der Öffentlichkeit zu Diskussionen führte. Die Entstehungsbedingungen von Elternmisshandlung sowie die Auswirkungen auf das familiäre Leben werden nachfolgend dargestellt. — Hier weiterlesen

Wenn Mütter zu Monstern werden

Das in Deutschland wenig erforschte Münchhausen- Stellvertreter- Syndrom konfrontiert Kinderärzte, Psychologen und Richter mit ungeahnten Abgründen der menschlichen Seele. Was treibt Mütter dazu, ihre Kinder krankenhausreif zu quälen, um sie danach gesund pflegen zu können?
Es gibt Lügengeschichten, bei denen selbst dem berühmten Baron Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von und zu Münchhausen die Haare zu Berge gestanden hätten: Eine Frau spritzt ihrem Sohn Luft in die Adern, um seinen Aufenthalt im Krankenhaus zu verlängern. Eine Mutter hält ihrem Kind so lange Mund und Nase zu, bis es droht, zu ersticken – um daraufhin dem Arzt zu berichten, der Säugling leide unter akuten Atemstillständen. — Hier weiterlesen

Eltern behindern psychische Reifung

Der Kinder- und Jugendpsychiater, Michael Winterhoff,  warnt:  Immer mehr Eltern behandeln ihre Kinder nicht mehr wie Kinder. Der intuitive Umgang sei vielfach verloren gegangen, die Kinder könnten psychisch nicht mehr reifen.
Selbst in Schulen würden Kinder oft durch partnerschaftliche Konzepte total überfordert. Michael Winterhoff  schrieb den umstrittenen Bestseller “Warum unsere Kinder Tyrannen werden”. Hier in einem interressanten Interwiew mit dem Fernsehsender n-tv.Hier weiterlesen

Erinnerung an die Kreuzigungsdemonstration von Mathieu Carrière

Der Schauspieler Mathieu Carrière hat sich 2006 vor dem Bundesjustizministerium für einige Minuten an ein Kreuz binden lassen. Er wollte damit für mehr Rechte von Vätern beim Sorgerecht demonstrieren.

Mathieu Carrière ließ sich 2006 vor dem Bundesjustizministerium für einige Minuten an ein Kreuz binden. Nach Veranstalterangaben waren zuvor rund 250 geschiedene Männer durch die Innenstadt gezogen. Die Demonstration wurde auch wie in diesem Jahr am 26. Juni vom Verein “Väteraufbruch für Kinder e.V. ” organisiert, der das gemeinsame Sorgerecht auch bei außerehelichen Kindern fordert. — Hier weiterlesen

Kreativ Malen und Zeichnen mit Kindern

Malen mit Kindern macht immer sehr viel Spaß. Denn nicht nur große Künstler lernen Zeichnen und Malen durch Übung und Experiment, sondern auch die Kleinen.
Malen dient der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und sollte seinem tiefen Bedürfnis nach bildnerischer Darstellung entgegen kommen. Beim Malen mit Papa sollte kein Malunterricht erteilt werden. Es kommt auch überhaupt nicht auf die Begabung an. Leistungsdruck und Schönheitsideale sollten dabei absolut keine Rolle spielen.
Durch freie Wahl des Themas, Formates und der Farben, in einer wert- und kritikfreien Atmosphäre, wird das Selbstvertrauen und auch die Selbstständigkeit des Kindes angeregt, gefördert und unterstützt. Das Kind befindet sich während des Malens in einem Dialog mit sich selbst und mit seiner sozialen Umwelt. Es malt aus seinem Gefühl heraus. –> Hier Weiterlesen

Beweise für Verurteilung zu wenig

36-Jähriger vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs eines Kindes freigesprochen

Ist er pädophil und hat seine siebenjährige Stieftochter unsittlich berührt? Oder war er Opfer der geschiedenen Ehefrau, die lange nach dem angeblichen Vorkommnis Anzeige wegen sexuellen Missbrauches erstattet hat? Hubert M. (Name geändert) wurde von diesem Vorwurf freigesprochen. Die Aussage der Tante des Angeklagten, bei der die Siebenjährige lebt, gab den Ausschlag.

SCHWABACH – Staatsanwalt Dr. Roland Fleury warf dem 36-jährigen Arbeiter aus Schwabach vor, in einem nicht näher bezeichneten Zeitraum zwischen dem 22. Februar und 16. März 2008 der Tochter seiner mittlerweile geschiedenen Frau unter den Schlafanzug gegriffen und die Scheide des Kindes berührt zu haben.

»Da war absolut nichts«, versichert dagegen der 36-Jährige mehrmals. Zeugen müssen also gehört werden, und da wird Rechtsanwalt Dr. Willi Gramming aktiv. Er verweist darauf, dass das Kind ein Zeugnisverweigerungsrecht habe.

Jugendrichter Reinhard Hader holt zunächst die 33-jährige geschiedene Ehefrau in den Sitzungssaal. Sie will von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen und beantragt das auch für ihre Tochter. Ohnehin könne sie zu dem Fall nicht viel sagen, meint sie, und sie wisse auch nicht, was sie von der Angelegenheit halten soll: »Mal denke ich in die eine, mal in die andere Richtung.«

Die Tante des Angeklagten, bei der der 36-Jährige wohnt, hätte auch nicht aussagen müssen. »Ich hab‘ doch nichts zu verbergen«, meinte sie aber und klärt das Gericht über die Wohnsituation und die familiären Verhältnisse auf. Das angeblich missbrauchte Mädchen sei seit Weihnachten nicht mehr bei der Mutter gewesen, sagte die Zeugin, die auch den gemeinsamen Sohn der mittlerweile geschiedenen Eheleute bei sich aufgenommen hat.

Zu dem angeblichen Vorfall konnte sie dann nur sagen, was sie von der Siebenjährigen gehört hatte. Die Mama habe gesagt, sie solle das so erzählen, habe ihr das Mädchen mehrmals gesagt, erklärte die Pflegemutter auf Nachfrage des Richters. Der sah hier zwar wie Staatsanwalt Fleury Unterschiede zur polizeilichen Vernehmung, doch in der Beweisaufnahme gilt eben, was im Gerichtssaal ausgesagt wird. Ein psychologisches Gutachten zur Glaubwürdigkeit des Kindes gab es nicht, da die Mutter der Siebenjährigen, die das alleinige Sorgerecht für die Kinder hat, einen Termin im April dieses Jahres kurzfristig mit der Begründung abgesagt hatte, ihre Tochter wolle keine Angaben zu dem Fall machen.

»Wie machen wir weiter?«, fragte Reinhard Hader, dem klar war, dass das Verfahren auf einen Freispruch hinausläuft. Den beantragten schließlich auch Staatsanwalt Dr. Roland Fleury und Pflichtverteidiger Dr. Gramming. Die Beweisaufnahme habe ergeben, »dass es sich hier um ein Komplott gehandelt hat«, meinte der Rechtsanwalt. Man habe versucht, seinem Mandanten eins reinzudrücken, doch dann kalte Füße bekommen.

Irgendwie »a Gschmäckle« hatte für Jugendrichter Reinhard Hader dennoch die Angelegenheit. Für eine Verurteilung reiche es aber nicht, meinte er und sprach Hubert M. vom Vorwurf des sexuellen Missbrauches frei.

Lesen Sie zu diesem Thema auch die BlogBerichte:
Der Missbrauch mit dem Missbrauch
Der “Missbrauch mit dem Missbrauch” ist kein harmloses Kavaliersdelikt

Quelle: Schwabacher Tageblatt

Scheidungsväter – Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben

Diese wichtige  Buch beruht auf einer Befragung von mehr als 3.600 Scheidungsvätern zu ihren Erfahrungen. Was das Buch über die Wiedergabe von 15 ausgewählten Fallgeschichten, mit den jedenfalls für mit dem Thema befassten Personenkreis ohnehin bekannten Verhaltensmustern, so wertvoll macht, ist seine Analyse des gesellschaftlichen und psychologischen Hintergrundes.
Das betrifft  nicht nur die Stellung von Vätern in der Gesellschaft, speziell der deutschen, sondern wie in in einem aufrührenden Schlusskapitel gezeigt wird, vor allem die Kinder. Für sie bricht eine Welt für immer zusammen, selbst dann, wenn sich die Eltern bemühen sollten sie aus Konflikten herauszuhalten und ihnen ermöglichen zu beiden einen möglichst gleichwertigen Zugang zu haben. Es bleibt auch dann ein fortan getrennter Zugang zu unterschiedlichen Welten, statt der früher erlebten gemeinsamen Elterlichkeit. Die Gesellschaft vermeidet es noch immer überwiegend sich mit diesem Leiden der Kinder zu befassen und ihnen zu erlauben sich dazu zu artikulieren. Dieses Kapitel stellt meiner Meinung nach zugleich eine hervorragende Einführung bzw. Zusammenfassung der wenigen in dieser Problematik gewidmeten Untersuchungen.
Prof. Amendt räumt -wissenschaftlich belegt- gründlich auf mit den weit verbreiteten Vorurteilen über zahlungsunwillige, emotionslose, prügelnde und an ihren Kindern desinteressierte etc. Väter. Im Gegenteil zeigt er, wie sehr die Trennung von ihren Kindern auch Väter emotional belastet und wie sie (versuchen) damit umzugehen. Der Autor plädiert damit gegen die bisher noch weit verbreitete pauschale Aufwertung von Mütterlichkeit und die Abwertung von Väterlichkeit und für mehr Gleichberechtigung im Umgang mit den Kindern, wie sie das Gesetz auch vorsieht. In diesem Sinne bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass dieses Buch auch von möglichst vielen JugendamtsmitarbeiterInnen und FamilienrichternInnen gelesen wird und Ihnen dabei hilft, gerechte Urteile im Sinne des Kindes zu fällen, das, was ebenfalls längst wissenschaftlich belegt ist, zu seiner gesunden Entwicklung möglichst intensiven Kontakt zu beide Eltern braucht.

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–> Weitere Bücher für Trennungsväter

Die Mutter meiner Kinder hat für Geld geheiratet

Schweiz: Ein Vater hat seine Kinder verloren – weil auf dem Papier ein anderer Vater steht.

Lastwagenchauffeur Avni K. (32) hat 900 Fotos auf dem Handy gespeichert. Auf fast allen sind seine drei Kinder zu sehen. «Ich liebe sie über alles», sagt der Kosovare.
Die letzten Fotos der zwei Mädchen (4) und (1) und des Buben (3) sind vom 22. November 2009. «Da feierten wir bei mir daheim den vierten Geburtstag meiner älteren Tochter», erzählt Avni.
Seither sah der Vater seine Kinder nicht mehr. «Ihre Mutter verhinderte, dass sie mich be­suchen können», sagt er. Hier weiterlesen

Der Missbrauch mit dem sexuellen Missbrauch ist kein harmloses Kavaliersdelikt

Der unberechtigte Vorwurf des sexuellen Missbrauchs durch ein Elternteil wirkt wie eine Atombombe auf das KindFRANKFURT AM MAIN – Anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni prangert die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main eine Methode an, die immer wieder von Müttern, aber auch einzelnen Vätern, benutzt wird, um den anderen Elternteil erfolgreich und dauerhaft aus dem Leben des Kindes zu verbannen: die unbegründete Anzeige des sexuellen Missbrauchs des eigenen Kindes.

Die Selbsthilfegruppe erklärt: Ja, es sei ein schwieriges Thema, denn tatsächlich stattgefundener sexueller Missbrauch von Kindern sei eine der schlimmsten Taten, die man einem Kind antun könne. Hier gebe es keine Entschuldigung oder Verharmlosung, es sei einfach nur widerlich und zu tiefst verabscheuungswürdig.
Und trotzdem, um nicht zu sagen, gerade deshalb, benutzten manche Mütter dies als Waffe gegen den Exmann. “Wie kann man mit solch einer verabscheuungswürdigen Tat “spielen” und sie dadurch bagatellisieren?”, fragt die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main. Zweifelsohne sei dieses Handeln aufs Schärfste zu verurteilen. Aber diese Methode sei erfolgreich und Gerichte und Jugendämter würden sie achselzuckend hinnehmen. Statt sich mit der Tat dieser Mütter und der offensichtlich dahinterliegenden Haltung auseinanderzusetzen, würden Erklärungsversuche konstruiert, weshalb die arme Frau quasi gezwungen gewesen sei, so vorzugehen. Sie solle keine Täterin werden, sondern Opfer bleiben. Der angezeigte Vater wiederum könne selten auf Verständnis hoffen, denn er solle Täter bleiben. Am Ende entstehe ein Konstrukt, nach dem das Kindeswohl auf irgendeine Art und Weise durch den Vater gefährdet sei und die Mutter das Kind nur schützen wollte.

Und so zeigten Mütter unberechtigt Väter des sexuellen Missbrauchs des eigenen Kindes an, um sie aus dem Leben der Kinder zu drängen. Die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main muss leider feststellen, dass die Mütter damit Erfolg und keinerlei Konsequenzen zu befürchten hätten. Konsequenzen hätten nur die Väter und Kinder zu fürchten, was aber nicht beachtet werde. Was dem Vater widerfahre sei offensichtlich: er werde für immer stigmatisiert sein, er sei einer nicht vorstellbaren emotionalen Belastung ausgesetzt und verliere zu Unrecht sein Kind.

Das Kind wiederum verliere zunächst seinen Vater sehr abrupt. Von einem Tag auf den anderen könne es ihn nicht mehr sehen und stattdessen werde der Vater dämonisiert. Die Anzeige und deren weiterer Verlauf hätten aber noch weitere erhebliche Konsequenzen für das Kind. Die Umwelt ignoriere dies und betrachte in solchen Fällen immer nur die Eltern. Die Be- und Verurteilung dieser Fälle basiere auf der Perspektive, die man auf die Eltern habe. Der Schaden, den das Kind dabei erleide, sei hierfür seltsamerweise irrelevant.

Als Unbeteiligter werde man sich wohl das genaue Ausmaß für ein Kind nicht vorstellen können, vielleicht im Ansatz, vermutet die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main. Sexueller Missbrauch des Kindes durch den eigenen Vater! Dieser Vorwurf gehe nicht einfach nur zu den Akten und damit ganz schnell am Kind vorbei, dafür sei er zu groß. Nein, das Kind bekomme es mit. Es spüre die Blicke der Umgebung, die das Leid in seinen Augen suchten und das Mitleid, gepaart mit einem gewissen Ekel, den dieser Gedanke hervorrufe. Natürlich dürfe man so ein Kind auch nicht alleine lassen. Und so werde es in eine Therapie geschickt, die den vermeintlichen Missbrauch thematisieren werde, denn der dadurch ausgelöste Schaden solle therapiert werden. Egal, wie behutsam man mit dem Kind versuche vorzugehen, an irgendeinem Punkt werde es bei Gesprächen damit konfrontiert. Und? Hat der Vater komische Spiele mit mir gemacht? könnte es sich fragen. Vielleicht schaffte es noch die Mutter oder gar die Umgebung, dem Kind einzureden, dass es diesen Missbrauch tatsächlich gab. Dann, ja dann, sei das Kind tatsächlich missbraucht worden und zwar auf mehreren Ebenen.

Und damit sei der Alptraum noch lange nicht ausgestanden. Man sollte sich vergegenwärtigen, so die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main, welches Geistes Kind die Mutter sein müsse, um mit solch einer Methode überhaupt arbeiten zu können und wie sehr sie bereit gewesen sei, das Kind leiden zu lassen, um ihre eigenen Ziele mit aller Gewalt durchzusetzen. Die große Mehrheit von Müttern und Vätern könnte dies überhaupt nicht tun, sie würden es “nicht über sich bringen”. Und doch werde das Kind bei genau dieser Mutter bleiben, die erwiesenermaßen nicht das Wohl des Kindes im Auge habe. Als erwachsene Person werde sich das Kind irgendwann fragen, was damals passiert sei. Und vielleicht werde es seine Kindheit neu schreiben müssen, wenn es erkennen müsse, dass die Person, der es am meisten vertraut habe, ihm diesen emotionalen Missbrauch angetan habe.
Ein unberechtigter Vorwurf wegen sexuellen Missbrauchs, sei nicht irgendeine Waffe, sie sei eine Atombombe, pointiert die Selbsthilfegruppe. Und sie hinterlasse nicht nur verbrannte, sondern verseuchte Erde auf der nichts mehr wachsen werde. Und doch hätten die Mütter nichts zu befürchten, auch dann nicht, wenn bewiesen worden sei, dass es definitiv keinen Missbrauch gegeben hat und sie dies nur aus egoistischen Gründen getan hätten.

Ansprechpartnerin für die Presse: Anja Paulmann, Tel. 0160 / 97769611, E-Mail: anja.paulmann@gmail.com

Die unabhängige Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main besteht aus Müttern, Vätern und Großeltern aus dem Rhein-Main-Gebiet, denen der Umgang zu ihren Kindern seit der Trennung oder Scheidung vom anderen Elternteil erschwert oder ganz verhindert wird. Wir bieten Hilfe und Informationen zu PAS, Parental Alienation, Umgangsrecht, Sorgerecht und vielem mehr. Weitere Informationen unter www.pas-rhein-main.de

Autor / Kontakt:
Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main
Herr Thilo Mühlberger
Darmstadt
URL: http://www.pas-rhein-main.de

Der Missbrauch mit dem Missbrauch

Im Kampf um die Kinder scheint bei vielen Eltern, die sich in Trennung oder Scheidung befinden, kaum ein Mittel zu schade zu sein, wenn es darum geht, den jeweils anderen als erziehungsunfähig oder schädlich für das gemeinsame Kind darzustellen. Nicht davon zu sprechen, dass es hier nicht wirklich darum geht, bei wem es die Kinder gut haben, wo sie sich wohl und geborgen fühlen und was für ihr körperliches und seelisches Wohl und besonders für ihre Entwicklung gut ist. Die Kinder sind nur allzu oft Streit-Gegenstand und Waffe gegen den Ex-Partner. Das ist traurig, erbärmlich und bitter, aber in vielen hochstrittigen Familienstreits beinahe schon gängige Routine. Der Hass der Mutter auf den ehemaligen Partner lässt es einfach nicht zu, dem Kind den so wichtigen Umgang zu gestatten. Die eigenen Gefühle von Abscheu, Neid, Eifersucht und Enttäuschung werden auf das Kind projiziert, anstatt dass man sich konstruktiv mit ihnen auseinandersetzt. So liegt es für viele Mütter nah, sich mittels eines oder gleich mehrerer schwerwiegenden Vorwürfe des Vaters zu entledigen. Die Anfänge sind Vorwurf des Alkohol- und Drogenmissbrauchs. – Wenn das keine ausreichende Wirkung erzielt, wird immer wieder gern die beste Waffe, der Vorwurf des sexuellen Kindesmissbrauchs gezogen. Selbst wenn es keine Anzeichen dafür gibt, ist diese Anschuldigung nur schwer zu entkräften, wenn sie erst einmal im Raum steht. Natürlich muss es in erster Linie darum gehen, ein Kind vor sexuellen Übergriffen immer und in jedem Fall zu schützen, und es ist überaus wichtig, begründeten Hinweisen auch nachhaltig nachzugehen. Aber die Wirkung einer solchen Behauptung ist durchschlagend und somit auch hervorragend und immer wieder dazu geeignet, Väter von ihren Kindern fernzuhalten. —> Hier den ganzen Text lesen

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